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Archäologische Funde aus der Archäologischen Staatssammlung München

Die 1885 gegründete Sammlung besitzt als zentrales Archäologie-Museum für Bayern aus allen Epochen der Vorgeschichte von der Steinzeit bis in die Eisenzeit sowie von der Römerzeit bis in die Neuzeit rund zwanzig Millionen archäologische Objekte. Diese umspannen einen Zeitraum von etwa 100.000 Jahren Menschheitsgeschichte, vom Neandertaler bis zum modernen Menschen.

Die Sammlung erlaubt es, für schriftlose oder schriftarme Kulturen Geschichte, Kunst, Kult, Brauchtum, Technik, Handel oder Alltag umfassend zu rekonstruieren. Die Vielfalt archäologischer Objekte ist groß: Sie reicht von ältesten Steingeräten und Eiszeitkunst über Kochgefäße aus Keramik und luxuriösem Trinkgeschirr bis hin zu Zeremonialwaffen und Statuetten von Göttern aus Edelmetall oder Architekturelementen aus Stein.

Für das Portal „bavarikon“ wurden qualitätvolle und signifikante archäologische Funde ausgewählt, die in Farb- und Schwarz-Weiß-Aufnahmen dokumentiert sind. Herausragende Objekte wie z. B. zwei Achsnägel mit Eulenköpfen aus Manching können als 3D-Objekte betrachtet werden.

Neben dem Sammlungsschwerpunkt archäologischer Funde aus Bayern besitzt das Museum einen weiteren umfangreichen Bestand von Funden aus dem Mittelmeerraum und dem Vorderen Orient. Diese Sammlung vermittelt ein Verständnis der engen kulturellen Verflechtung Alteuropas mit dem Mittelmeerraum und den angrenzenden antiken Hochkulturen.

Die Teilsammlungen der "Archäologischen Funde" in bavarikon

>> Diese Sammlung ist ein Bestand der Archäologischen Staatssammlung München.