Urkunde, 1350 April 16

Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Beschreibung

Konrad Müller (Mu/e/lner) von Wiebelsbach (Wobelsbach) und seine Ehefrau Jutta, gesessen zu Obernburg (Obirnburg), verkaufen Dekan und Kapitel des Stifts Aschaffenburg für ihre Präsenzen, und zwar für die Vikarie, die Johann Schwab (Swa/e/ph) von Aschaffenburg an dem Altar auf dem Marienchor in der Stiftskirche gestiftet hat, einen Zins von 12 Schilling Heller. Dieser Zins ist jedes Jahr am 11. November (vf sante Martins dag, der in deme winter gelit) dem Präsenzmeister (presencier) des Stifts auf Kosten der Verkäufer zu bezahlen. Er gefällt von Haus und Hofstatt in Obernburg bei dem Haus des Geßner (Geszener). Davon sind bisher keine weiteren Abgaben zu entrichten. Außerdem von 1 Morgen Weinberg genannt Richener im Katzental (Kaczendale). Davon zinst man außerdem jedes Jahr 18 Heller in die Hufe genannt Amatzhube. Die Verkäufer haben für den Zins von den Käufern 8 Pfund und 8 Schilling Heller erhalten.