Urkunde, 1364 [ohne Tagesangabe]

Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Beschreibung

Der Aschaffenburger Bürger Johann Morlin, Stiefsohn des Konrad Wede, und seine Ehefrau Mechthild (Metze) verkaufen Johann von Mainz (Mentze), Bäcker des Stifts Aschaffenburg, und seiner Ehefrau Katharina einen jährlichen Zins von 7 Sumer Roggen (korengeldes) Aschaffenburger Maß. Der Zins gefällt von einer halben Hufe Land mit den zugehörigen Äckern und Wiesen in der Gemarkung Stockstadt (vf Stosstader felde). Sie wird derzeit von Johann (Hennechen) Burger bewirtschaftet und stößt an die halbe Hufe des Konrad Libe. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 18 Pfund Heller Aschaffenburger Währung erhalten. Der Zins ist jedes Jahr zwischen dem 15. August und dem 8. September (schussin den zwein vnsir lieben Frauwen dagen in der eren) im Getreidespeicher der Käufer in Aschaffenburg abzuliefern. Bei Säumnis können die Käufer oder ein von ihnen bevollmächtigter Bote auf der halben Hufe Pfänder im Wert der Rückstände und der durch die Säumnis entstandenen Schäden nehmen.