Beschreibung
Bürgermeister, Schöffen und Rat von Aschaffenburg beurkunden: Vor ihnen haben Heinrich Brune und seine Ehefrau Jutta (Gudeche) mit Zustimmung des Heilmann (Heile) Brune, Vikar des Stifts Aschaffenburg, als ihrem Miterben an Heilmann Retsch, seine Ehefrau Gerhus (Husin) und ihre Erben einen jährlichen Zins von 2 Pfund Heller Aschaffenburger Währung verkauft. Der Zins gefällt von ihren zwei Häusern in der Stadt Aschaffenburg vor der Burg zwischen den Häusern der Elisabeth Rupprecht und des verstorbenen Goldschmieds Meister Beyer. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 30 Pfund Heller Aschaffenburger Währung erhalten. Sie verpflichten sich daher, den Zins künftig jedes Jahr am 11. November (vff sancte Mertins tag in dem wintter) zu entrichten. Die Verkäufer können den Zins während der kommenden drei Jahre um die ihnen bezahlte Summe zurückerwerben. Auch ein teilweiser Rückkauf ist möglich. Nach Ablauf der drei Jahre erlischt dieses Rückkaufrecht.