Urkunde, 1383 August 10

Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Beschreibung

Der Edelknecht Johann (Henne) von Wasen und seine Ehefrau Elisabeth verpfänden dem Vetter des Johann, dem Edelknecht Heinrich von Wasen, die folgenden Gerechtsame [in Aschaffenburg]: Ihre Weinzehnten an dem Ziegelberge, ihre Weinzehnten an der Strudelbach, ihre Weinzehnten am Rosenberg (Rosinberge), ihre Weinzehnten an der Glattbach (Gladebach) und ihren Anteil am Ertrag von den Weingärten am Godelsberg (Godewoldesberge), die Hermann Getzmann und Peter Krisch bewirtschaften. Die Verkäufer haben dafür von dem Käufer 250 Pfund Heller Aschaffenburger Währung erhalten. Dieser kann die Gerechtsame solange nutzen, bis die Verkäufer die erhaltene Summe zurückgezahlt haben. Da die Weinzehnten und Gerechtsame Lehen der Propstei des Stifts Aschaffenburg sind, haben sie den Propst des Stifts Nikolaus (Clas) vom Stein gebeten, dass er seine Zustimmung zu dieser Verpfändung gibt. Dieser Bitte kommt Nikolaus vom Stein nach.