Beschreibung
Adolff, "erwelter vnd bestetigter" des Mainzer Stuhls, Erzkanzler und Kurfürst, beurkundet, dass sein Vorgänger Erzbischof Dietherich sel. und danach sein Schwager Diether von Isinburg, Graf zu Budingen, solange er die Regierung des Stifts gehabt, und jetzt er bisher den Hof zu Aschaffemburg "am ende der Phaffengaßen stoßende an den plan vor vnser Burg daselbst", der ein Pfründenhof des Stifts Aschaffemburg war und den der Kanonikus Johann Mentzer sel. und danach Ffrederich Schonbroit, Kanonikus zu Aschaffemburg, innegehabt hatten, "zu vnserm vnd vnsers Stieffts geschutze vnd andern sachen gebrucht vnd genutz haben", und da der Hof seiner Lage ("gelegenheyt") halber ihm für diesen Zweck günstig schien, habe er mit Gutheissung seines Domkapitels mit dem Stift diesen Hof gegen des Hochstifts Hof "stoßende am andern ende an dem plane fur vnser Burg", den bisher des Hochstifts Kellner bewohnte, für immer als Pfründenhof eingetauscht. Richart vom Oberstein, Dechant, und das Domkapitel geben ihren Konsens.