Urkunde, 1348 Januar 7

Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Beschreibung

Nikolaus von Wasen, Vikar des Stifts Aschaffenburg, erklärt: Sein von den Richtern des Stifts Aschaffenburg, der Stadt Aschaffenburg und von seinen Neffen Friedrich und Nikolaus von Wasen gesiegeltes Testament (U 0266), an dem die vorliegende Urkunde befestigt ist, soll in allen Punkten seine volle Gültigkeit behalten. Ausgenommen sind die Legate für Liphusa, die Witwe seines Neffen Godebold [von Wasen], sowie für den Offizial und Kanoniker des Stifts Aschaffenburg Walter von Hersfeld. Diese beiden Legate widerruft er hiermit. Außerdem hat er seinem Neffen Heinrich von Wasen einen Teil Weinberg übergeben, worüber eine eigene Urkunde ausgestellt wurde. Anstelle des Walter von Hersfeld, der sich wegen Zeitmangels entschuldigt hat, bestellt er den Stiftsvikar Heinrich Faber zusammen mit dem Stiftsvikar Konrad Bieger (Spygle(!)) und dem Aschaffenburger Notar (schriber) Johann [von Thalheim] zu seinen Testamentsvollstreckern. Dafür setzt er ihm ein Legat von 3 Pfund Heller aus.