Urkunde, 1350 Juli 29

Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Beschreibung

Der Propst des Stifts Aschaffenburg Johann [von Trier] gestattet seinen Lehenleuten (fideles sui), den Edelknechten (armigeri) Wortwin und Friedrich von Mosbach (Maspach), ihre Lehengüter in dem Dorf Gailbach (Gauwelinbach bzw. Gau/o/wilnbach), die von der Propstei des Stifts Aschaffenburg zu Lehen rühren, an Dekan und Kapitel des Stifts Aschaffenburg zu verkaufen. Es handelt sich dabei um:- Einen Hof in dem Dorf mit seinen Zugehörungen, den die Witwe des Ulrich gegen einen jährlichen Zins von 1 Pfund Heller, 5 Malter Roggen (siligo) und 2 Malter Hafer Aschaffenburger Maß, 2 Sommerhühnern, 1 Gans, 1 Fastnachtshuhn und 2 Präbendalbroten bewirtschaftet.- Eine Mühle in dem Dorf, von der man jährlich 3 Malter Roggen, 4 Sommerhühner, 18 Heller, 2 Fastnachtshühner und 2 Präbendalbrote zinst.- 2 Hofstätten in dem Dorf, die jährlich 11 Schilling Heller, 2 Fastnachtshühner und 2 Präbendalbrote zinsen.Gleichzeitig erteilt der Propst Dekan und Kapitel des Stifts Aschaffenburg die Erlaubnis, diese Güter zu erwerben. Er überträgt die Güter den Käufern zu freiem Eigentum und löst diese aus dem Lehenverband der Propstei.