Hanns Halpmair, Bürger von Straubing, Margreth, seine Hausfrau, und Perttleme und Hanns, seine Söhne, verkaufen Symon dem Peitzkofer, Bürger von Straubing, ihren Hof in der Heerstaße unbeschadet der Lehenschaft des Augsburger Domkapitels, 22.06.1450

Stadtarchiv Straubing

Beschreibung

Hanns Halpmair, Bürger von Straubing, Margreth, seine Hausfrau, und Perttleme und Hanns, seine Söhne, verkaufen Symon dem Peitzkofer, Bürger von Straubing, ihren Hof "in der alten stat zu Straubing in der herrenstrass" unbeschadet der Lehenschaft des Augsburger Domkapitels. Auf dem Hof sitzt Hanns Smid, der auch ein Erbrecht besitzt, das unbeschadet bleiben soll. Überdies verkaufen sie Peitzkofer auch ihre jährlichen Gülten. Es werden u.a. aufgezählt: aus Philippen Scheffknechts Haus und Garten "auf der Hulligen" 40 Regensburger Pfennige, 40 Eier, 2 Käse und 2 Hennen; aus Hex Hannsen "ab dem kärner" Hofstatt 14 Regensburger Pfennige, 14 Eier, 2 Käse und 2 Hennen; aus einem Garten "auf dem Aichpüchel bei der Solatterinn" 40 Regensburger Pfennige; aus einem Garten "auf der ketzzer grueb hinder des Teindleins stadel", den Heinrich Gmach innehat, 60 Regensburger Pfennige und 2 Hennen, etc.

Siegel: Das Propsteisiegel zeigt im Schild den Pflug ohne Räder mit der Umschrift "sigillvm ppositvre in stravbing".