Meister Ulrich Sayller, Kaplan von St. Michael und Dechant der Priesterbruderschaft zu Straubing, Hanns Gmainer, Priester, Kämmerer und Verweser der Bruderschaft, Michel Wolf, Priester, Kämmerer und Verweser der Bruderschaft, und Lienhart Wälisch, Priester, Kämmerer und Verweser der Bruderschaft, bestätigen dem Rat und dem Kämmerer der Stadt Straubing, Häuser, Gründe, Kirchen oder Bruderschaften immer nach Stadtrecht zu versteuern, 12.08.1472

Stadtarchiv Straubing

Beschreibung

Meister Ulrich Sayller, Kaplan von St. Michael und Dechant der Priesterbruderschaft zu Straubing, Hanns Gmainer, Priester, Kämmerer und Verweser der Bruderschaft, Michel Wolf, Priester, Kämmerer und Verweser der Bruderschaft und Lienhart Wälisch, Priester, Kämmerer und Verweser der Bruderschaft, bestätigen dem Rat und dem Kämmerer der Stadt Straubing, Häuser, Gründe, Kirchen oder Bruderschaften immer nach Stadtrecht zu versteuern. In der Urkunde wird überdies erwähnt, dass die Bruderschaft für eine tägliche Messe am Bruderschaftsaltar in St. Jakob von Ritter Heinrich Nothaft dem Älteren von Wernberg, Haus und Hofstatt "genennt in der burg" erhalten haben. Die Bruderschaft ist verpflichtet, auf dem Gebiet dieser Hofstatt dem Messkaplan Haus und Wohnung zu bauen und Stadtsteuer zu bezahlen. Weiterhin wird ein Haus "im abrillen" erwähnt, das zur Bruderschaftsmesse in St. Veit gehört und Heinrich Ziecher besitzt. Dieses Haus darf nur bei Weiterverkauf an einen Bürger verkauft werden, damit auch hier die Abgaben an die Stadt erhalten bleiben. Bei Verkauf dieses Hauses, soll der dort lebende Kaplan ebenfalls in ein zu bauendes Haus in der Bürg ziehen. Die Häuser in der Bürg sollen ohne Schaden an der Stadtmauer errichtet werden und kein Kaplan soll Unflat an die Stadtmauer schütten.