Heiratsbrief von Elsbeth von Tannberg, 08.12.1477

Stadtarchiv Straubing

Beschreibung

In ihrem Heiratsbrief zählt Elsbeth von Tannberg ihr Heiratsgut auf. Wegen ihrer Verwandtschaft zu den Frauenbergern zum Hubenstein gehört ihr anteilig das Schloss Hätzkofen, wegen ihrer Verwandschaft zu Lienhart Leutenbeck gehören ihr 100 Pfund Regensburger Pfennige, wegen ihrer Verwandschaft zu Johannsen von Breysing (Preysing) gehören ihr 66 und von Jörg von Breysing (Preysing), Domherr in Regensburg, gehören ihr 100 Rheinische Gulden wegen dem Schloss Kronwinkl. All dies bringt als Summe 451 Rheinische Gulden und 60 Regensburger Pfennige an Heiratsgut. Elsbeth von Tannberg legt in diesem Heiratsbrief überdies fest, dass ihr Mann Hanns von Sattlbogen zu Lichtenegg (Lichteneck) und dessen Bruder Jörg Sattlboger die Erben dieses Heiratsguts sind, falls sie vor ihrem Mann stirbt. Stirbt ihr Mann vor ihr, wird in der Urkunde festgelegt, dass Elsbeth neben ihrem Heiratsgut den gleichen Betrag als Erbe von ihrem Mann erhält. Das Erbe, das sie von ihrem Mann bekommt, wird in jährlichen Gülten im Verhältnis von 15 Rheinischen Gulden für 1 Rheinische Gulde jährliche Gült von dem Gesamtvermögen ihres Mannes verrechnet bis der Betrag von 451 Rheinische Gulden und 60 Regensburger Pfennigen erreicht ist.

Siegel: Das Siegel von Heinrich Nothaft von Wernberg dem Jüngeren zeigt im Schild einen weißen Falken mit dem Familiennamen als Umschrift. Auf dem Helm ist das Wappentier stehend abgebildet.