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Nachlass Karl Theodor von Heigel (1842-1915) - Heigeliana I

Der als Heigeliana benannte Bestand setzt sich aus den Teilnachlässen der Brüder Karl August (1835-1905) und Karl Theodor Heigel (1842-1915) zusammen. Dabei umfasst der Bestand aus der Provenienz Karl August Heigels (Heigeliana II) drei große sowie 13 kleine Schachteln und drei Brettmeter Konvolute, der Nachlass seines Bruders Karl Theodor (Heigeliana I) füllt 20 Schachteln.

Karl Theodor Heigel war Archivar und Historiker. Nach dem Studium in München wurde Heigel 1872 ebendort als Archivbeamter am Bayerischen Hauptstaatsarchiv angestellt. 1873 erfolgt die Habilitation zum Privatdozent für Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität. Heigel stieg sukzessive im Münchner Wissenschaftsbetrieb auf und erhielt 1884 schließlich eine ordentliche Professur für Geschichte an der LMU. 1885 wurde er zum Direktor des dort angesiedelten Historischen Seminars ernannt. War Heigel bereits 1875 Mitglieder der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, so erfolgte 1904 auch seine Aufnahme als korrespondierendes Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften. Wie sein Bruder 1881 wurde auch Karl Theodor Heigel 1897 mit dem Rittertitel persönlich geadelt.

Der Bestand aus der Provenienz Karl Theodor Heigels enthält Vorlesungs- und andere Manuskripte, ebenso Vorlesungsnachschriften und Briefe an Karl Theodor Heigel, u.a. neun Briefe des Schriftstellers und Nobelpreisträgers Paul Heyse (1830-1914) (vgl. Heigeliana I 41.3) und Felix Dahn (1834-1912) (vgl. Heigeliana I 41.2), die wie sein Bruder Karl August der Dichtervereinigung "Die Krokodile" angehörten.

Teile des Nachlasses wurden für bavarikon digitalisiert und sind hier zugänglich:

>> Dieser Nachlass gehört zur Sammlung "Nachlässe" aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek.