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Nachlass Otto Braun (1824-1900) - Brauniana

Dieser Nachlass gehört zur Sammlung "Nachlässe" der Bayerischen Staatsbibliothek.

Otto Philipp Braun (1824–1900) war ein deutscher Journalist und Lyriker. In Kassel geboren, besuchte Braun zunächst das dortige Friedrichsgymnasium und studierte später in Bonn, Heidelberg und Magdeburg die Fächer Rechtswissenschaft, Geschichte, Neuere Sprachen und Schöne Wissenschaften. Während seiner Studienzeit war Braun in mehreren Studentenverbindungen aktiv. 1850 ging er nach Paris, wo er Romanistik studierte.

Ab 1857 gab Braun die Hessischen Jahrbücher und das Casseler Sonntagsblatt heraus. In Augsburg wurde er 1860 Redakteur der im Deutschen Bund hoch angesehenen Allgemeinen Zeitung, die von der Cotta’schen Buchhandlung herausgegeben wurde. 1869 verlegte die Cotta’sche Verlagsbuchhandlung die Allgemeine Zeitung nach München und machte Braun am 1. März 1869 zum leitenden Redakteur. Der Cotta-Verlag bestellte Braun 1891 als Herausgeber seines Musen-Almanachs nach Stuttgart. Braun schrieb und übersetzte Gedichte und widmete sich besonders dem Feuilleton.

Der Nachlassbestand enthält eine kleine Abteilung mit biografischen Dokumenten Brauns; darüber hinaus sind auch Handschriftliches und Druckwerke enthalten (Notiz- und Tagebücher mit Prosa und Lyrik) sowie teils umfangreiche Korrespondenzen mit seinem Onkel und Carl von Cotta (1835–1888).

Teile des Nachlasses wurden für bavarikon digitalisiert und sind hier zugänglich: