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Kontakt

Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23
Barrierefreier Eingang: Sieberstraße 2
81675 München

Telefon: +49 (0)89/419472-13 (-17)
Fax: +49 (0)89/41947250
E-Mail: monacensia.info@muenchen.de

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Monacensia im Hildebrandhaus

Die Monacensia im Hildebrandhaus ist eine traditionsreiche Einrichtung der Münchner Stadtbibliothek. Sie beherbergt das Literaturarchiv der Stadt München sowie eine der wichtigsten Forschungsbibliotheken für alle, die sich für die Geschichte und das kulturelle Leben Münchens interessieren.

Gegründet wurde die Monacensia von dem ersten hauptamtlichen Stadtbibliotheksdirektor Hans Ludwig Held (1885-1954). 1922 veranlasste der Schriftsteller und Religionsphilosoph den Aufbau einer München-Bibliothek als selbständige Abteilung der Münchner Stadtbibliothek. 1924 legte er den Grundstein für die Handschriftenabteilung, dem heutigen Literaturarchiv. Seit 1977 ist die Monacensia in der ehemaligen Künstlervilla des Bildhauers Adolf von Hildebrand (1847-1921) beheimatet.

Sammlungen

Die Bibliothek mit einer einzigartigen, rund 150.000 Medien umfassenden Sammlung von Büchern zum Thema „München“ ist der wissenschaftlichen Forschung verpflichtet. Sammlungsschwerpunkt ist München als Literatur- und Kulturstadt. Die Bestände der Bibliothek reichen von alten Münchner Drucken des 16. Jahrhunderts bis zu aktuellen Neuerscheinungen.

Die Sammlung des Literaturarchivs umfasst rund 300 literarische Nachlässe, Vorlässe und Konvolute renommierter Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in enger Verbindung zu München stehen. Dazu gehören Herbert Rosendorfer, Oskar Maria Graf, Frank Wedekind, Annette Kolb, Franziska zu Reventlow, Therese Giehse, Herbert Achternbusch, Ludwig Thoma, Lena Christ, Bally Prell, Gisela Elsner, Gert Heidenreich und viele mehr. Zu den Schwerpunkten des Literaturarchivs zählen die Sammlungsbereiche Münchner Autorinnen und Autoren im Exil nach 1933, Schwabinger Bohème um 1900, Gegenwartsliteratur sowie Münchner Volkskünstler und Kabarettisten wie Liesl Karlstadt, Bally Prell, Roider Jackl, Erni Singerl und Jörg Hube. Mit den kompletten Nachlässen von Klaus und Erika Mann, über 800 Briefen und Manuskripten von Thomas Mann sowie zahlreichen Briefen, Manuskripten und Fotografien von Golo, Monika, Michael und Elisabeth Mann ist die Monacensia eine international viel beachtete Forschungsstelle zur Familie Mann.

Literaturvermittlung

Durch vielfältige Formen der Literaturvermittlung präsentiert die Monacensia im Hildebrandhaus ihre Bestände und Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit. Dazu gehören Dauer- und Sonderausstellungen, Publikationen, Führungen, Stadtspaziergänge, Lesungen, Buchpräsentationen, Vorträge, Tagungen und Seminare. Als Partnerin für Wissenschaft und Bildung ermöglicht die Monacensia eine breite Grundlagenforschung. Die wissenschaftliche Erschließung der Nachlässe im Literaturarchiv ist fest in den universitären Alltag an der Ludwig-Maximilians-Universität München eingebunden.

Ausstellungen der Monacensia in bavarikon