Glanzstücke mit Geschichte(n) im Museum für Franken
"Glanzstücke" aus edlen Metallen, die das Museum für Franken beherbergt, zeigen die außerordentlichen Fertigkeiten der Gold- und Silberschmiede in Franken. Die qualitätvollen Metallarbeiten reichen von der Frühgeschichte, wie beispielsweise eine prachtvolle Scheibenfibel aus dem 2. Jahrhundert, bis weit ins 19. Jahrhundert.
Unter den in bavarikon präsentierten Objekten befinden sich Gold- und Silberarbeiten aus der fürstbischöflichen Hofhaltung, aber auch aus dem sich entwickelnden Bürgertum. Beispiele sind eine Konfektschale mit dem Portraitmedaillon des Fürstbischofs und Wiedergründer der Universität Würzburg Julius Echter von Mespelbrunn (1545-1617) oder ein Proportionalzirkel von Balthasar Neumann (1687-1753). Häufig verlieh nicht nur das verwendete Metall einem Objekt seine Bedeutung, sondern auch die besondere Verzierung. Jenseits der Tischkultur wurden Silber und andere Metalle immer wieder künstlerisch verarbeitet. Leider gab es auch bei den Metallobjekten große Verluste durch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, wie ein Tora-Schild eindrucksvoll dokumentiert.
>> Diese Sammlung ist ein Bestand des Museums für Franken und des Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V.