Collectio sermonum, tractatuum, formularum liturgicarum canonumque. Formulae liturgicae Slavicae (Freisinger Denkmäler) - BSB Clm 6426 Über das Objekt
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  • Collectio sermonum, tractatuum, formularum liturgicarum canonumque. Formulae liturgicae Slavicae (Freisinger Denkmäler) - BSB Clm 6426
  • Erweiterte Beschreibung
    • Freising
  • 10. - 12. Jh.
  • 169 Bl., 25,5 x 20,5 cm / Material: Pergament
    • Latein
    • Slowenisch
    • Freisinger Denkmäler: Das Missionshandbuch Bischof Abrahams
    • Das Missionshandbuch Bischof Abrahams
    • Cim. 32
    • Pracht auf Pergament
    • Anfänge und Blütezeit der ottonischen Buchmalerei
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    • Bücher zu Bayern
  • Bayerische Staatsbibliothek
  • Bayerische Staatsbibliothek
    • Bayerische Staatsbibliothek - Signatur: Clm 6426
    • Uniform Resource Name - Identifikator: urn:nbn:de:bvb:12-bsb00003258-9
    • B3Kat-Identifikator - Identifikator: BV021591565
  • http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00003258-9
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Sammelhandschrift - BSB-Provenienz: Freising, Dombibliothek - Altsignatur: Cim. 32
  • 2018-11-22

Collectio sermonum, tractatuum, formularum liturgicarum canonumque. Formulae liturgicae Slavicae (Freisinger Denkmäler) - BSB Clm 6426

10. - 12. Jh.
  • Freising

Beschreibung

Im Auftrag von Bischof Abraham († 994) wurde in Freising eine Sammelhandschrift zusammengestellt, die in der Forschung als pastorales und pontifikales Handbuch oder als Missionshandbuch bezeichnet wird. Dieser aus vier Teilen bestehende Codex enthält sowohl Texte mit geistlichem Bezug als auch solche mit weltlichem Inhalt. Den bedeutendsten Bestandteil der Sammelhandschrift bilden drei slowenische Texte: ein Sündenbekenntnis, eine Ermahnung zur Buße sowie eine Abschwörformel mit anschließendem Sündenbekenntnis und Reuegebet. Diese Texte sind die mit Abstand frühesten Zeugnisse des Altslowenischen. Darum hat das Missionshandbuch eine außerordentliche Bedeutung als Schlüsseldokument für die Geschichte der Slowenen wie auch für die Entwicklung der slawischen Sprachen insgesamt. Außerdem enthält die Handschrift zwei Rechtstexte, die nirgendwo sonst überliefert sind: Ein Judeneid und die so genannten "Ranshofener Gesetze", die der von Herzog Heinrich dem Zänker (951-995) einberufene Landtag um 990 in Ranshofen beschloss. Sie gelten als das erste territoriale Gesetz auf deutschem Boden. Zu den geistlichen Inhalten gehören beispielsweise Predigten, ein Exkommunikationsordo, ein Wettersegen und Anleitungen zum Bußsakrament. Datum: 2016

Brigitte Gullath

CC0