Facebook

Bernhard von Clairvaux, Heiliger (1090-1153); Verfasser: Sententiarum series tertia Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:BSB-HSS-00000BSB00033085
  • Sententiarum series tertia
  • Erweiterte Beschreibung
    • Bernhard von Clairvaux, Heiliger (1090-1153); Verfasser
    • Augustinus, Aurelius (354-430)
    • David de Augusta (1200-1272)
    • Teil II: Salzburg/Regensburg
  • Teil I: 2. Drittel 14. Jh.; Teil II: 821 - 827/spätes 9. Jh.
  • 122 Bl., 18 x 13 cm / Material: Pergament
    • Latein
    • Sententiarum series tertia, Nr. 16 - BSB Clm 14098
    • Cim. 21
    • Cod.sim. 261
    • De exterioris et interioris hominis compositione (Fragment)
    • Literatur in Bayern
    • Pracht auf Pergament
    • Handschriften der Karolingerzeit
    • Lateinische Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek - Clm
  • Bayerische Staatsbibliothek
  • Bayerische Staatsbibliothek
    • Bayerische Staatsbibliothek - Signatur: Clm 14098
    • Uniform Resource Name - Identifikator: urn:nbn:de:bvb:12-bsb00033085-3
    • B3Kat-Identifikator - Identifikator: BV035218449
  • http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00033085-3
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Sammelhandschrift. - Muspilli: fol. 61r, 119v-121v: 9. Jh. Die Handschrift wurde zwischen 821 und 826 in karolingischer Minuskel von Bischof Adalram von Salzburg (821-836) Herzog Ludwig von Bayern (dem späteren Ludwig dem Deutschen) gewidmet (die Widmungszeilen in Capitalis rustica auf Bl. 120r). Der deutsche Text wohl am Hof Ludwigs (oder von ihm selbst?) nachgetragen (in wenig schöner Schrift). -BSB-Provenienz: Regensburg, St. Emmeram, Benediktiner. - Altsignatur: Cim. 21 - Ausgewählte Einzelbilder außerdem verfügbar unter der Signatur Cod.sim. 261.
  • 2017-09-06

Sententiarum series tertia

Teil I: 2. Drittel 14. Jh.; Teil II: 821 - 827/spätes 9. Jh.
  • Bernhard von Clairvaux, Heiliger (1090-1153); Verfasser
  • Teil II: Salzburg/Regensburg

Beschreibung

In der lateinischen Sammelhandschrift ist auf Rändern und leeren Seiten das nach dem Wort für Weltuntergang Muspilli genannte althochdeutsche Stabreimgedicht aus dem 9. Jahrhundert mit 103 Versen überliefert. Der Codex stammt nach Auskunft der Widmungsverse des Salzburger Erzbischofs Adalram (821-836) aus dem Besitz König Ludwigs des Deutschen. Gefunden wurde er im Regensburger Kloster St. Emmeram. 1812 kam die Handschrift nach München an die Staatsbibliothek. Anfang und Schluss des Gedichts fehlen, die Eintragung erfolgte durch eine offenbar schreibungeübte Hand. Der sonst regelhaft gebaute Stabreimvers ist bereits zerrüttet, unvollständige und endreimende Verse wechseln einander ab. Als inhaltliches Gegenstück zum Wessobrunner Schöpfungshymnus (Clm 22053) handelt das Muspilli zu Beginn vom Schicksal der Seele nach dem Tode und leitet ab Vers 37 über zur Darstellung des Kampfes zwischen Elias und dem Antichrist, der den Weltbrand auslöst (vv. 44-54). Danach wird das unausweichliche Weltgericht angekündigt. Mit der Anschauung des Crucifixus bricht der Text ab (vv. 73-103). Zwei predigtartige Einschübe (vv. 18-24; vv. 63-72) gliedern das Gedicht in zwei Teile. Datum: 2016

Peter Czoik

CC0