Die Kaiserchronik eines Regensburger Geistlichen - BSB Cgm 37 Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:BSB-HSS-00000BSB00088330
  • Die Kaiserchronik eines Regensburger Geistlichen - BSB Cgm 37
  • Erweiterte Beschreibung
    • [S.l.]
  • 14. Jh.
  • 133 Bl. : Ill., 24 x 18 cm / Material: Pergament
    • Mittelhochdeutsch (etwa 1050 – 1500)
    • Literatur in Bayern
    • Deutschsprachige Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek - Cgm
    • Chroniken, Geschichtswerke und -quellen aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Bayerische Staatsbibliothek
  • Bayerische Staatsbibliothek
    • Bayerische Staatsbibliothek - Signatur: Cgm 37
    • Uniform Resource Name - Identifikator: urn:nbn:de:bvb:12-bsb00088330-5
    • B3Kat-Identifikator - Identifikator: BV040196643
  • http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00088330-5
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Mit Gebrauchsspuren, doch gut erhalten, - nur fehlt ein Blatt hinter Bl. 57. - Ausstattung: Von einer Hand sehr sauber geschrieben. Verse abgesetzt; die Anfangsbuchstaben der Verse abwechselnd rot und schwarz. Bei Abschnitten rote oder blaue oder dunkelgrüne, seltener mehrfarbige Initialen, in kunstvollerer, reicherer und größerer Ausführung beim Beginn eines neuen Kaisers. Überschriften rot. Für Bilder ist mehrfach Raum frei gelassen, doch nicht ausgefüllt.
  • 2018-11-21

Die Kaiserchronik eines Regensburger Geistlichen - BSB Cgm 37

14. Jh.
  • [S.l.]

Beschreibung

Das Hauptwerk der volkssprachlichen Legenden- und Geschichtsschreibung ist neben dem "Rolandslied" des Pfaffen Konrad die deutsche "Kaiserchronik". Das in 17283 Versen gehaltene Fragment entstand wohl in den 40er-Jahren des 12. Jahrhunderts in Regensburg und stellt die Geschichte des Römischen Reichs von Caesar bis zum Hohenstauferkaiser Konrad III. (1093/94-1152) dar. Exemplarische Erzählungen veranschaulichen die Persönlichkeit eines Herrschers und die Qualität seiner Regierung. Während für die römischen Kaiser vor allem Legendenliteratur verarbeitet wurde, sind für den deutschen Teil chronikalische Quellen vorherrschend, der Episodencharakter tritt entsprechend zurück. Im Mittelpunkt steht die augustinische Idee vom Gottesstaat, der zum irdischen Staat in bleibendem Gegensatz steht. Ausführlich behandelt wird die "translatio imperii ad Francos". Der bayerische Anteil der Reichsgeschichte wird besonders hervorgehoben. Die "Kaiserchronik" ist von allen volkssprachlichen Werken des 12. Jahrhunderts der am breitesten überlieferte deutsche Text. Die vorliegende Handschrift bietet die älteste Fassung, wenn auch nur bis zur Regierungszeit Kaiser Lothars II. Der Text bricht mit der Kreuzzugspredigt Bernhards von Clairvaux ab. Datum: 2016

Peter Czoik

CC0