Gottfried von Straßburg (-1200); Verfasser: Tristan und Isolde, mit der Fortsetzung von Ulrich von Türheim Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:BSB-HSS-00000BSB00088332
  • Tristan und Isolde, mit der Fortsetzung von Ulrich von Türheim
  • Erweiterte Beschreibung
    • Gottfried von Straßburg (-1200); Verfasser
    • Ulrich von Türheim (ca. 13. Jh.-)
    • [S.l.]
  • erste Hälfte 13. Jh.
  • 109 Bl. : Ill., 24 x 16 cm / Material: Pergament (und Papier)
    • Mittelhochdeutsch (etwa 1050 – 1500)
    • Tristan und Isolde von Gottfried von Straßburg, mit der Fortsetzung von Ulrich von Türheim - BSB Cgm 51
    • Cim. 27
    • Cod.sim. 258
    • Literatur in Bayern
    • Deutschsprachige Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek - Cgm
    • Klassische Autoren der Antike und des Mittelalters aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Bayerische Staatsbibliothek
  • Bayerische Staatsbibliothek
    • Bayerische Staatsbibliothek - Signatur: Cgm 51
    • Uniform Resource Name - Identifikator: urn:nbn:de:bvb:12-bsb00088332-6
    • B3Kat-Identifikator - Identifikator: BV040196650
  • http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00088332-6
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Mit starken Gebrauchsspuren und Flecken. Hinter Bl. 71 und 100 fehlt je eine Lage. Das letzte Blatt ist auf Papier aufgezogen. - Ausstattung: Mit vielen goldenen, rot und blau verzierten, aber wenig kunstvollen Initialen, die weniger nach dem Sinn, als nach dem Schriftbild eingeordnet sind, in dem die Zierbuchstaben farbige Diagonalen bilden. 15 Blätter mit Bildern auf Vorder- und Rückseite; sie gehören nicht zu den Blätterlagen des Textes, sondern sind nachträglich eingebunden. - BSB-Provenienz: München, alte kurfürstliche Hofbibliothek vor 1803. Von unbekannter Seite in die herzogliche Hofbibliothek gelangt. Frühere Besitzer Georg von Waldeck und vielleicht ,Gertrud Korschuler' (?). Später Cim III.4.h= Cim. 27. Mit dem schadhaften herzoglichen und darüber dem kurfürstlichen Exlibris. - Altsignatur: Cim. 27. - Ausgewählte Einzelbilder außerdem verfügbar unter der Signatur Cod.sim. 258.
  • 2019-04-05

Tristan und Isolde, mit der Fortsetzung von Ulrich von Türheim

erste Hälfte 13. Jh.
  • Gottfried von Straßburg (-1200); Verfasser
  • [S.l.]

Beschreibung

Von Gottfried von Straßburg, von dem nur der Name bekannt ist, stammt als einziges gesichertes Werk der "Tristan". Die Datierung des Werks wird um 1210 vermutet. Hinweise auf dieses Datum entstammen dem Roman selbst: Gottfried äußert sich darin zu zeitgenössischer Literatur und Autoren in einem Exkurs, der als "Dichterkatalog" (V. 4589ff.) bekannt ist. Der "Tristan" ist ein Minneroman von weltliterarischem Rang, dessen Motive um "liebe" und "leit" der "edelen herzen" kreisen; die Liebe wird zum zentralen Element religiöser Erfahrung. Gottfried ist der erste höfische Dichter, der "die aus der Bibelexegese entwickelte Methode der allegorischen Schriftauslegung auf weltliche Themen und Gegenstände übertragen und in den Dienst höfischer Sinngebung gestellt hat" (Joachim Bumke). Neben dem Antiken- und dem Artusroman bilden der "Tristan" und seine Fortsetzungen den dritten wichtigen Komplex des höfischen Romans. Als erster Fortsetzer gilt der aus einem schwäbischen Ministerialengeschlecht stammende Ulrich von Türheim, dessen Werk da einsetzt, wo Gottfried abbricht. Er schließt das Geschehen mit Tristans und Isoldes Liebestod ab und bewegt sich in fromm-moralischen Bahnen. Cgm 51 ist für beide Werke die älteste erhaltene Handschrift. Jedes ist kürzend bearbeitet und durch Blattverluste verstümmelt. Mit 30 ganzseitigen Miniaturen bietet die Handschrift die umfangreichste und älteste Illustration zu Gottfrieds "Tristan". Datum: 2016

Peter Czoik

CC0