Platen, August Graf von (1796-1835); Verfasser: Nachlass von August Graf von Platen-Hallermünde (1796 - 1835) - BSB Plateniana / 35. August Graf von Platen-Hallermünde (1796 - 1835) Nachlass: Memorandum meines Lebens April 1814 bis April 1815 - BSB Plateniana 35 Über das Objekt
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  • Nachlass von August Graf von Platen-Hallermünde (1796 - 1835) - BSB Plateniana / 35. August Graf von Platen-Hallermünde (1796 - 1835) Nachlass: Memorandum meines Lebens April 1814 bis April 1815 - BSB Plateniana 35
  • Erweiterte Beschreibung
    • Platen, August Graf von (1796-1835); Verfasser
    • [S.l.]
  • 1814 - 1815
  • 1 gebundenes Heft, 4 / Material: Papier
    • Deutsch
    • Nachlass von August Graf von Platen-Hallermünde (1796 - 1835) - BSB Plateniana
    • Literatur in Bayern
    • Nachlässe aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek
    • Nachlass August Graf von Platen-Hallermünde (1796-1835) - Plateniana
  • Bayerische Staatsbibliothek
  • Bayerische Staatsbibliothek
    • Bayerische Staatsbibliothek - Signatur: Plateniana 35
    • Uniform Resource Name - Identifikator: urn:nbn:de:bvb:12-bsb00096737-8
    • B3Kat-Identifikator - Identifikator: BV042613099
  • http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00096737-8
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Handschriftlich
  • 2016-08-30

Nachlass von August Graf von Platen-Hallermünde (1796 - 1835) - BSB Plateniana / 35. August Graf von Platen-Hallermünde (1796 - 1835) Nachlass: Memorandum meines Lebens April 1814 bis April 1815 - BSB Plateniana 35

1814 - 1815
  • Platen, August Graf von (1796-1835); Verfasser
  • [S.l.]

Beschreibung

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt den größten Teil des schriftlichen Nachlasses von August Graf von Platen (1796-1835). Der Ansbacher Dichter lebte nach Aufenthalten in München, Würzburg und Erlangen seit 1826 fast ständig in Italien. Sein klassizistisches Schönheitsideal suchte er vor allem in antiken, orientalischen und romantischen Strophenformen zu verwirklichen: Ode, Sonett, Ghasel. Als Sechzehnjähriger, im Oktober 1813, begann August von Platen sein Tagebuch und führte es bis zu seinem Tode fort. Im Gegensatz zur klassischen Selbststilisierung eines gelungenen Dichterlebens wie bei Goethe ging es Platen um die radikale, offene Authentizität des Aufgezeichneten. Das "Memorandum meines Lebens", wie er es betitelte, ist ein reflexiver Monolog auf das eigene Leben. "Alle Erfahrungen sollte es festhalten: die des verfließenden Lebens, aber auch die Erfahrungen seiner manischen Lektüre [...]. Zugleich wollte er damit die biographischen Bedingungen seines Werkes öffentlich machen [...]. In den Tagebüchern zeigte er sich unverstellt und schuf damit selbst den biographischen Kommentar zu seiner Dichtung" (Hansgeorg Schmidt-Bergmann). Zudem zeichnet sich Platens Lebensanspruch darin ab - das Memorandum ist nicht zuletzt ein Archiv seiner Empfindungen und erotischen Sehnsüchte. Datum: 2016

Peter Czoik

CC0