Biblia : [1-2] Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:BSB-HSS-00000BSB00102975
  • Biblia : [1-2]
  • Erweiterte Beschreibung
    • [Drucker der sechsunddreißigzeiligen Bibel] [Verlag]
    • [Bamberg]
  • [ca. 1459/60]
  • 2
    • Latein
    • Cim. 63 am
    • Rariora, Reserve und Pergamentdrucke der Bayerischen Staatsbibliothek
    • Bibeln und biblische Bücher aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Bayerische Staatsbibliothek
  • Bayerische Staatsbibliothek
    • Bayerische Staatsbibliothek - Signatur: Rar. 111 a
    • BSB-Ink-Nummer - Identifikator: BSB-Ink B-409
    • GW-Nummer - Identifikator: GW 4202
    • Uniform Resource Name - Identifikator: urn:nbn:de:bvb:12-bsb00102975-6
    • B3Kat-Identifikator - Identifikator: BV035388884
  • http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00102975-6
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Bibliogr. Nachweis: GW 4202 [Mainz oder Bamberg]. Hain/Copinger 3032. Geldner, Bamberg 3. Pell-Pol 2266. Pol (+ Suppl.) 638. BMC I, 16 (IC. 64) [Mainz, nicht nach 1461]. Goff B 527 [Mainz oder Bamberg? (Johannes Gutenberg oder Albrecht Pfister?)] - Zur Diskussion um den Drucker vgl. Stillwell, Beginning of the world of books Nr. 25. - Altsignatur: 63 am
  • 2019-03-14

Biblia : [1-2]

[ca. 1459/60]
  • [Bamberg]

Beschreibung

Keine der drei Ausgaben der lateinischen Bibel, die vor 1462 erschienen, enthält Angaben zu Druckort, Drucker oder Erscheinungsjahr. Die relative Chronologie der ältesten Bibeldrucke konnte daher nur aus textlichen Abhängigkeiten und dem verwendeten typographischen Material erschlossen werden. Die sogenannte 'Sechsunddreißigzeilige Bibel' (B36), basiert auf einem Exemplar der Gutenberg-Bibel (B42). Dies dokumentiert ein im Stuttgarter Exemplar der B36 erhaltener Fehler des Setzers, der ein Blatt der Vorlage zunächst versehentlich übersprungen hatte. Für die zweite Bibelausgabe wählte man ein großzügigeres Layout als beim Mainzer Erstdruck: die Spalten sind nur 36 Zeilen hoch während die Gutenberg-Bibel überwiegend in 42 Zeilen gesetzt ist. Der Umfang erhöhte sich dadurch stark: die 'Sechsunddreißigzeilige Bibel' beanspruchte 1764 Druckseiten, fast 500 Seiten mehr als die Gutenberg-Bibel und musste daher oft auf drei Bände aufgeteilt werden. Das Münchner Exemplar umfasst nur den zweiten Band mit dem Text der biblischen Bücher 'Paralipomena' (Chronik) bis Lamentationes (Klagelieder Jeremias). Das Exemplar stammt aus der schwäbischen Benediktinerabtei Fultenbach und kam 1915 über die Kreis- und Studienbibliothek Dillingen nach München. Es trägt einen zeitgenössischen blindgeprägten Einband, der einer Bamberger Werkstatt zugeschrieben wird. In der gleichen Werkstatt wurde das erwähnte Stuttgarter Exemplar der B36 gebunden, in dem der mittlere Teil der Bibel fehlt. Datum: 2019

Bayerische Staatsbibliothek, Abteilung für Handschriften und Alte Drucke

CC0