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Leopold-Codex Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:BSB-MUS-00000BSB00059604
  • Leopold-Codex
  • Erweiterte Beschreibung
  • 1455-1520 (1465c-1510c)
  • choir-book: 473f., 32 x 22 cm, Lagen 37, 39, 40: 30 x 21 cm
    • Niederländisch
    • 190 Vocal pieces - BSB Mus.ms. 3154 : [without title]
    • Musikalische Cimelien der Bayerischen Staatsbibliothek
    • Musikhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek - Mus.ms.
  • Bayerische Staatsbibliothek
  • Bayerische Staatsbibliothek
    • Bayerische Staatsbibliothek - Signatur: Mus.ms. 3154
    • RISM-Identifikator - Identifikator: RISM 456052096
    • Uniform Resource Name - Identifikator: urn:nbn:de:bvb:12-bsb00059604-4
    • B3Kat-Identifikator - Identifikator: BV037324850
  • http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00059604-4
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Provenienz: Leopold, Nicolaus // Abschrift. - Widmungsträger: Matthäus, Erzbischof von Salzburg. - Text der Handschrift meist nur im Cantus oder Tenor unterlegt, oft auch nur Initium oder Textmarken unterlegt. - Handschrift erworben 1874, nach Julius Joseph Maier im Akzessionsbuch der Musiksammlung "aus Tyrol". - Seiten-/Blattzählung von Julius Joseph Maier, mit Vermerk "J.J. Mr." unter dem letzten Eintrag. - Darstellung der Wasserzeichen siehe EDM 80-83, vol.83, p.313-340.
  • 2018-06-01

Leopold-Codex

1455-1520 (1465c-1510c)

Beschreibung

Der kleinformatige Kodex stellt eines der umfangreichsten Musikmanuskripte der nach dem Komponisten Josquin Desprez (gest. 1521) benannten Josquin-Zeit dar. Die Musik ist überwiegend in weißer Mensuralnotation geschrieben und in der Regel in Chorbuchanordnung notiert. Enthalten sind 190 vorwiegend geistliche Kompositionen, die im Zeitraum von ca. 1466 bis 1511 von über 40 verschiedenen Händen geschrieben wurden. Die Schreiber waren überwiegend Mitglieder der Hofkapelle von Kaiser Maximilian I. (römisch-deutscher König 1486-1519, Kaiser ab 1508) in Innsbruck. Dort erfolgte wohl auch die Vereinigung zu einem Sammelband in teilweise fehlerhafter Aneinanderreihung der Bogen. Ihren Namen führt die Handschrift wegen der Besitzvermerke eines Magisters Nikolaus Leopold aus Innsbruck ("Magistri nicolai leopoldi ex insprugga") auf drei der Faszikel, nämlich auf fol. 264r, fol. 370r und 444r. Datum: 2016

Bayerische Staatsbibliothek, Musikabteilung

CC0