Casino auf der Roseninsel Über das Objekt

König Maximilian II. von Bayern beauftragte 1853 Peter Joseph Lenné, einen Landschaftspark am Westufer des Starnberger Sees zu entwerfen. Die Ausführung, die zierende geometrische und naturnahe landschaftliche Gestaltungselemente verbinden sollte, übernahm Carl von Effner. Dem erst 1863 begonnenen Schlossbau setzte der frühe Tod des Königs im März 1864 ein Ende. Die Roseninsel mit einer kleinen Inselvilla, dem sog. "Casino", und dem ebenfalls von Lenné gestalteten Rosengarten wurde zu einem der Lieblingsaufenthalte seines Sohnes Ludwig II., der dort ausgewählte Gäste wie Zarin Maria Alexandrowna, Richard Wagner und Kaiserin Elisabeth von Österreich empfing. Unter dem Titel "Prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen" wurden im Juni 2011 mehr als 100 ausgewählte Fundstellen in mehreren Ländern ins Welterbe aufgenommen. Sie gewähren Wissenschaftlern einzigartige Einblicke in die Welt der frühen Bauern, deren Alltagsleben, Landwirtschaft, Viehzucht und technische Innovationen. Die Pfahlbaufundstellen im Starnberger See repräsentieren gemeinsam mit den übrigen Pfahlbaustationen in Europa ein archäologisches Erbe, das bis 5000 vor Christus zurückreicht.