Bayrische Bauernkapelle.

Forschungsstelle für fränkische Volksmusik

Beschreibung

Details:

Recto: Bayrische Bauernkapelle.

Verso: -

Bildbeschreibung: 21 Musiker in Trachten (dunkle, lange Hosen, Lederschuhe, Hut), mit Instrumenten vor gemalter, ländlicher Kulisse. Links im Hintergrund ein Haus, rechts Gebirge, sonst Wiese, Baum und Strauch. Blech- und Holzinstrumente. Vorne auf dem Boden Mann mit weißer Tafel (Urkunde oder Noten?)

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Hintergrundinformationen: Die Kapelle wurde in einem Fotostudio aufgenommen (FFV-KT4173-0242, FFV-KT4137-0046). Im Sommer 1906 wurde das Bild lithografisch bearbeitet, spätere Postkarten (FFV-KT4137-0539, FFV-KT4122-0018, FFV-KT4122-0221) zeigen die Kapelle vor einem Hintergrund im Alpenstil und tragen den Vermerk des Nürnberger Ateliers „Freytag & Sohn“.

Gegründet 1857, wurde das Atelier Ende des 19. Jahrhunderts von Georg Freytag geführt. 1885 meldete Carl Freytag die Teilhabe am „Photographengeschäft Georg Freitag & Sohn“ als Gewerbe an. 1898-1932 wohnten Georg und Karl Freytag in der Nürnberger Rosenaustraße. In der Schweppermannstraße, war 1906 ein Lithograf Gustav Freytag gemeldet.

Ein Bockbierheft von 1910 weist „Baron Muckl“ als einen Herrn Ammersdörfer aus. Es handelt sich vermutlich um den Nürnberger Festwirt und Riesenzeltbesitzer Michael Ammersdörfer. Ab spätestens 1902 bis mindestens 1913 betrieb er Festzelte auf Stuttgarter Volksfesten. Weiterhin bediente er Feste u.a. in Erlangen, München und Dresden.