Bayerische Bauernkapelle „Die Hollertauer“ in Nationaltracht.

Forschungsstelle für fränkische Volksmusik

Beschreibung

Details:

Recto: Bayerische Bauernkapelle „Die Hollertauer“ in Nationaltracht. / Ständige Adresse: Hans Höppel, Kapellmeister, Nürnberg.

Verso: Trink’n wir noch ein Tröpfchen, / Immer noch ein Tröpchen, / Aus dem kleinen Henkeltöpfchen, / O Susanna, / Wie ist das Leben doch so schön, / O Susanna, / Wie schmeckt das Bier so schön. / Prosit! / G’suffa!

Bildbeschreibung: 15 Männer in Tracht mit Zipfelmützen und mit Instrumenten vor Haus. Momentaufnahme, links vorne leerer Stuhl, Musiker unterhalten sich untereinander. Fingerhakeln. Vorne rechts auf Boden ein Krug. Ebenfalls (Zinn-)Bierkrug mit Deckel hinten rechts in Hand.

Texttranskription: -

Textinhalt: Grüße

Hintergrundinformationen: Der Vers gehört ursprünglich zum Wienerlied „Trink mer noch a Flascherl“ von Josef Modl und wurde zeitgenössisch verändert.

Josef Modl (1863-1915) gilt als einer der bekanntesten Wiener Volkssänger im ausgehenden 19. Jahrhundert und trat in allen großen Vergnügungsetablissements der k.u.k.-Monarchie auf. Der „fidele Peperl“ war einer der ersten Repräsentanten der jüdischen Jargonkomik in Wien, gründete und leitete die Budapester Orpheumsgesellschaft und führte über zehn Jahre lang das Karlsbader Varieté Orpheum.