Spruchkammermeldebogen von Emilie Schindler (1907-2001) Über das Objekt
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  • Spruchkammermeldebogen von Emilie Schindler (1907-2001)
  • Erweiterte Beschreibung
    • Emilie Schindler
    • Oskar Schindler
    • Spruchkammer Regensburg
    • Regensburg
  • 7. Mai 1946
  • Material: Papier
    • Deutsch
    • Objekte der Staatlichen Archive Bayerns
    • Bestände des Staatsarchivs Amberg
  • Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns
  • Staatsarchiv Amberg
    • Staatsarchiv Amberg - Signatur: Staatsarchiv Amberg, Spruchkammer Regensburg Meldebögen, Sch 505
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • 2015-09-30

Spruchkammermeldebogen von Emilie Schindler (1907-2001)

7. Mai 1946
  • Regensburg

Beschreibung

Emilie Schindler (1907-2001) rettete zusammen mit ihrem Mann Oskar (1908-1974) während des Zweiten Weltkriegs über 1200 Juden vor dem Tod in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern. Im Besitz einer als kriegswichtig eingestuften Emaillewarenfabrik bei Krakau (Kraków, Polen), die 1944 nach Brünnlitz (Brněnec, Tschechien) verlegt wurde, gelang es ihnen unter schwersten persönlichen Risiken, jüdische Menschen unter vergleichsweise guten Arbeitsbedingungen zu beschäftigen und vor der drohenden Deportation zu bewahren. Nach Kriegsende lebte Emilie Schindler von 1945 bis 1950 zusammen mit ihrem Mann in Regensburg, wo das Entnazifizierungsverfahren gegen sie als "vom Gesetz nicht Betroffene" am 31. Oktober 1947 eingestellt wurde. Der Weltöffentlichkeit wurden Emilie und Oskar Schindler bekannt durch den Spielfilm "Schindlers Liste" des amerikanischen Regisseurs Steven Spielberg aus dem Jahr 1993.

CC BY-NC-ND 4.0