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Spruchkammermeldebogen von Oskar Schindler (1908-1974) Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/GDA-OBJ-00000BAV80000048
  • Spruchkammermeldebogen von Oskar Schindler (1908-1974)
  • Erweiterte Beschreibung
    • Oskar Schindler
    • Emilie Schindler
    • Spruchkammer Regensburg
    • Regensburg
  • 7. Mai 1946
    • Deutsch
  • Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns
  • Staatsarchiv Amberg
    • Staatsarchiv Amberg - Signatur: Staatsarchiv Amberg, Spruchkammer Regensburg Meldebögen, Sch 539
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • 2015-09-30

Spruchkammermeldebogen von Oskar Schindler (1908-1974)

7. Mai 1946
  • Regensburg

Beschreibung

Oskar Schindler (1908-1974) rettete zusammen mit seiner Frau Emilie (1907-2001) während des Zweiten Weltkriegs über 1200 Juden vor dem Tod in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern. Als Besitzer einer als kriegswichtig eingestuften Emaillewarenfabrik bei Krakau (Kraków, Polen), die 1944 nach Brünnlitz (Brněnec, Tschechien) verlegt wurde, gelang es ihm unter schwersten persönlichen Risiken, jüdische Menschen unter vergleichsweise guten Arbeitsbedingungen zu beschäftigen und vor der drohenden Deportation zu bewahren. Nach Kriegsende lebte Schindler von 1945 bis 1950 in Regensburg, wo das Entnazifizierungsverfahren gegen ihn als "vom Gesetz nicht Betroffener" am 31. Oktober 1947 eingestellt wurde. Der Weltöffentlichkeit wurde Schindler bekannt durch den Spielfilm "Schindlers Liste" des amerikanischen Regisseurs Steven Spielberg aus dem Jahr 1993.

CC BY-NC-ND 4.0