Brief

Graf-Luxburg-Museum

Beschreibung

Den maschinengeschriebenen Brief, adressiert an den Bad Kissinger Rechtsanwalt Dr. Kümmelmann, verfasste Prof. Dr. Max Hermann von Freeden (1913-2001) im Mai 1957.

Ziel war die Koordination eines Austauschs eines ostasiatischen Kunstwerks, das für das Museum Rietberg in Zürich bestimmt war. Graf Karl von Luxburg hatte 1955 Schloss Aschach samt Inventar dem Bezirk Unterfranken übergeben. Nach seinem Tod sollte es für die Nachwelt erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Einen kleinen Teil seiner ostasiatischen Sammlung schenkte er dem Museum Rietberg in Zürich. Die Grafen von Luxburg entstammten ursprünglich einem St. Gallener Ratsgeschlecht und blieben der Heimat ihrer Vorfahren auch später verbunden.

Prof. von Freeden war Direktor des Mainfränkischen Museums Würzburg. Auf Wunsch von Graf Karl hatte er die Konzeption und Leitung des Graf-Luxburg-Museums übernommen, das 1957, ein Jahr nach dem Tod des Grafen, im Großen Schloss der Schlossanlage Aschach eröffnet wurde. Gemeinsam mit Graf Karls Witwe, Carola Gräfin von Luxburg (1877-1968), sowie dem Anwalt der von Luxburgs, Dr. Kümmelmann, kümmerte er sich engagiert um die Bewahrung und Umsetzung des Erbes von Karl Graf von Luxburg.