Argentinien, Banco Provincial de Santa Fé: Banknote über 1 Peso von 1888

Giesecke+Devrient Stiftung Geldscheinsammlung

Beschreibung

Vorderseite: In der Mitte oben Wappen Argentiniens, links Porträt des Admirals Guillermo Brown (1777-1857), rechts allegorische Figuren mit Symbolen der Landwirtschaft, Ornamentik und Guillochen

Rückseite: In der Mitte allegorische Figuren mit Symbolen der Kunst und Wissenschaft, Ornamentik und Guillochen

Nach der Unabhängigkeit Argentiniens im Jahr 1816 wurde zunächst kein einheitlicher Staat gebildet. Vielmehr war es eine Föderation, in der die Provinzen de facto unabhängige Staaten waren. Das spiegelt sich auch im Geldwesen wieder. Jede Provinz emittierte eigene staatliche Ausgaben, daneben existierten noch zahlreiche private Notenbanken. Es gab mehrere Versuche ein für ganz Argentinien gültiges Papiergeld einzuführen, die alle scheiterten. Erst 1887 gelang dies mit Errichtung des Garantiebanksystems. Zahlreiche Banken schlossen sich diesem an und gaben einheitliche Noten aus, die sich nur durch den Banknamen und die Unterschriften unterscheiden.