Republik Guatemala, Banco Agricola Hipotecario: Banknote über 50 Pesos von 1924

Giesecke+Devrient Stiftung Geldscheinsammlung

Beschreibung

Vorderseite: In der Mitte eine weibliche allegorische Figur, Ornamentik und Guillochen

Rückseite: In der Mitte Porträt einer Frau, Ornamentik und Guillochen

Die heutige Republik Guatemala erlangte im Jahr 1821 die Unabhängigkeit von Spanien. Das Geldwesen wurde zunächst durch private Notenbanken geprägt. Im Jahr 1876 erfolgte die Gründung einer ersten Notenbank, des Banco Nacional de Guatemala. Viele weitere Notenbankgründungen folgten, sie gaben alle Banknoten in der Währung Peso aus. Ab 1887 gab auch der Staat Papiergeld aus. In den Jahren 1924 und 1925 wurde das Geldwesen per Gesetz neu geregelt. So wurde eine neue Währung, der Quetzal, eingeführt, benannt nach einem Vogel. Der Banco Central de Guatemala erhielt das alleinige Notenrecht.