Republik Kolumbien, Tesoreria General: Staatspapiergeld über 50 Pesos von 1904
Beschreibung
Vorderseite: Links Porträt des Politikers und Generals Francisco de Paula Santander (1792-1840), in der Mitte Wappen der Republik Kolumbien, rechts Blick auf eine Plantage, Ornamentik und Guillochen
Rückseite: Links eine weibliche allegorische Figur, in der Mitte Blick auf einen Strand, Ornamentik und Guillochen
Nach 1860 wurden in Kolumbien zahlreiche Banken gegründet, die alle Banknoten ausgaben. Zusätzlich zirkulierte Papiergeld der Bundesstaaten. Damit war das Papiergeldwesen in Kolumbien sehr unübersichtlich. Ein erster Versuch zur Vereinheitlichung erfolgte 1880 mit Gründung der Banco Nacional de la República de Colombia als staatlicher Notenbank. Die bestehenden Notenbanken durften nur noch unter bestimmten Auflagen Papiergeld ausgeben und verloren schließlich 1887 das Notenrecht. Da die Währung jedoch sehr instabil war, musste die Nationalbank 1898 liquidiert werden. Es folgten erneut verschiedene Staatspapiergeldausgaben. Erst 1923, mit Gründung der Banco de la República, konnte das Geldwesen in Kolumbien vereinheitlicht werden. Bis heute ist sie die zentrale Notenbank Kolumbiens.