Republik Mexiko, Banco de Coahuila: Banknote über 20 Pesos von 1909

Giesecke+Devrient Stiftung Geldscheinsammlung

Beschreibung

Vorderseite: Links eine weibliche allegorische Figur in der Mitte Porträts zweier Männer, rechts ein Widder, Ornamentik und Guillochen

Rückseite: In der Mitte eine Schafherde, Ornamentik und Guillochen

Das erste Papiergeld Mexikos wurde schon kurz nach der Unabhängigkeit 1821 ausgegeben. Das Kaiserreich selbst emittierte Geldscheine, die allerdings nur 100 Tage im Umlauf waren, da der Kaiser gestürzt wurde. In der Republik Mexiko bestimmten lange private Notenbanken das Geldwesen. Als erste Notenbank wurde 1881 der Banco Nacional de Mexico gegründet, viele weitere folgten. Weil das Geldwesen immer unübersichtlicher wurde, wurden ab 1905 keine Notenbanken mehr konzessioniert. Ein weiterer Schritt zur Vereinheitlichung erfolgte 1916, als den bestehenden Banken das Notenrecht entzogen wurde. Mit der Gründung des Banco de Mexico im Jahr 1925 gab es schließlich nur noch eine zentrale Notenbank in der Republik Mexiko.