Republik Peru: Banknote über 50 Soles von 1879

Giesecke+Devrient Stiftung Geldscheinsammlung

Beschreibung

Vorderseite: Links allegorische Figur zwei Schilde haltend, darauf Lamagruppe und Wappen. Rechts sitzende allegorische Figur mit (Feld-)Früchten und Füllhorn samt Putto zu ihren Füßen, Ornamentik und Guillochen.

Rückseite: Mittig neben drei Kindern sitzende allegorische Figur, Ornamentik und Guillochen.

Erst durch die Expedition des argentinischen Generals José Francisco de San Martín (1778-1850) konnte sich Peru von Spanien lossagen und am 28. Juli 1821 seine Unabhängigkeitserklärung verabschieden. Der 1822 gegründete Banco de Lima emittierte bereits im Gründungsjahr eigene Noten. Die nachfolgenden Jahrzehnte waren von Bürgerkriegen und Instabilität geprägt. Eine ökonomische und politische Stabilisierung konnte in den frühen 1840er Jahren durch den Export von Guano (Exkremente der Seevögel der Küste) als Dünger nach ganz Europa erreicht werden. Die ersten Staatsnoten wurden am 30. September 1879 ausgegeben. Diese verloren im Zuge des gegen Chile geführten Salpeterkrieges (1879-1883) jedoch stark an Wert. Am 9. März 1922 begann der Banco de Reserva del Perú als zentrale Notenbank seine Tätigkeit.