Laufen, Stadt: Gutschein über 1 Million Mark von 1923 Über das Objekt
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  • Laufen, Stadt: Gutschein über 1 Million Mark von 1923
  • Erweiterte Beschreibung
    • J. E. Ried (Drucker)
    • Stadt Laufen (Herausgeber)
    • Laufen <Berchtesgadener Land>
  • 22.8.1923
  • Höhe: 76 mm Breite: 143 mm / Material: Papier mit Wasserzeichen, Buchdruck, Wasserzeichen Bandwerk
    • 1 Million Mark (Notgeld), 22.8.1923 Laufen, Stadt Stadt Laufen
    • Wappen
    • Notgeld
    • Ersatzgeld
    • Notmünze
    • Geldersatzmarke
    • Mark
    • Inflation
    • Geldentwertung
    • Geldschein / Notgeld
    • Papiergeld Bayerns
    • Notgeld in Bayern 1914-1923
  • HVB Stiftung Geldscheinsammlung
  • HVB Stiftung Geldscheinsammlung
    • HVB Stiftung Geldscheinsammlung - Inventarnummer: DE-BY-83410-V455b
  • http://hdl.handle.net/428894.vzg/851b634a-1564-4f4f-885d-ebef04957b46
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.455.b
  • 2018-04-12

Laufen, Stadt: Gutschein über 1 Million Mark von 1923

22.8.1923
  • Laufen <Berchtesgadener Land>

Beschreibung

Vorderseite: einfache Gestaltung, unten in der Mitte Stempel mit Wappen der Stadt Laufen: Ein gemauerter breiter Torbau mit offenem Tor, darauf ein schmälerer Turm, beide gekrönt mit Schwalbenschwanzzinnen

Rückseite: einseitig

Für die Stadt Laufen in Oberbayern sind mehrere Notgeldausgaben bekannt. Eine erste Notgeldausgabe erfolgte 1919 durch das Postamt in Laufen. Es emittierte Kleingeld zu 1 und 2 Pfennig, einfach gestaltet auf Kartonpapier. Die Stadt gab 1920 Gutscheine zu 25 und 50 Pfennig aus. Sie zeigen das Wappen der Stadt, Ortsansichten sowie den Spruch: „Kein Pfennig sei zu gering, er schafft viel gut Ding“, hergestellt von der Druckerei J. A. Schwarz in Lindenberg. Im Inflationsjahr 1923 folgten einfach gestaltete Gutscheine zu 100.000 bis 500 Milliarden Mark, diesmal hergestellt bei der Druckerei J. E. Ried, Laufen. Auch das Bezirksamt Laufen gab Notgeld aus. 1920 emittierte sie Gutscheine zu 25 und 50 Pfennig, hergestellt von der Buchdruckerei A. Pustet. Georg Adlmüller (1888-1966), ein Architekt und Baubeamter, gestaltete die Scheine. Sie zeigen den heiligen Rupert von Salzburg sowie verschiedene Stadtansichten von Laufen, Waging am See, Tittmoning und Teisendorf. 1923 gab das Bezirksamt wertbeständiges Notgeld in einer ähnlichen Gestaltung aus. Eine weitere Notgeldausgabe erfolgte durch die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank. Die Filiale in Laufen gab Schecks zu 500.000 und 2 Millionen Mark aus.