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München, Bäckerei Franz Aschenbrenner: Notgeld über 1 Pfennig Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/HVB-PAB-0000000000203971
  • München, Bäckerei Franz Aschenbrenner: Notgeld über 1 Pfennig
  • Erweiterte Beschreibung
    • Bäckerei Franz Aschenbrenner (Herausgeber)
    • München
  • 1916-01-01 - 1920-12-31
  • Höhe: 25 mm Breite: 30 mm / Material: Karton, Buchdruck
    • 1 Pfennig , ohne Datierung? München, Bäckerei Franz Aschenbrenner Bäckerei Franz Aschenbrenner
    • Notgeld
    • Ersatzgeld
    • Notmünze
    • Geldersatzmarke
    • Mark
    • Inflation
    • Geldentwertung
    • Geldschein / Notgeld
    • Papiergeld Bayerns
    • Notgeld in Bayern 1914-1923
  • HVB Stiftung Geldscheinsammlung
  • HVB Stiftung Geldscheinsammlung
    • HVB Stiftung Geldscheinsammlung - Inventarnummer: DE-BY-089-V546
  • http://hdl.handle.net/428894.vzg/f53d2751-1093-4b82-81e4-ca706a98c06c
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.546
  • 2018-04-13

München, Bäckerei Franz Aschenbrenner: Notgeld über 1 Pfennig

1916-01-01 - 1920-12-31
  • München

Beschreibung

Vorderseite: einfache Gestaltung

Rückseite: einseitig

Für die Stadt München sind zahlreiche Notgeldausgaben bekannt. Die Stadt selbst emittierte 1918 Gutscheine zu 5, 10 und 20 Mark. Sie zeigen Stadtwappen sowie einen Strafsatz. Den Druck besorgte Gebrüder Parcus, die auch weitere Ausgaben 1918 und 1922 herstellten. Auf den Gutscheinen zu 50 Pfennig von 1918 finden sich Motive, die die aktuelle Situation aufgreifen: Sie zeigen eine Personifikation des Krieges und des Friedens. Der deutscher Maler, Grafiker und Schriftgestalter Franz Paul Glass (1886-1964) erstellte die Entwürfe für die Notgeldausgabe von 1922. Hier sind Wappen, Bavaria, das Neue Rathaus und die Frauenkirche abgebildet. 1923 emittierte die Stadt Gutscheine in inflationsbedingt hohen Werten, die zum Teil auch eigens zur Begleichung städtischer Gas- und Stromrechnungen bei der Stadthauptkasse eingesetzt werden konnten. Weitere Ausgaben durch zahlreiche Banken und Unternehmen sind für das Jahr 1923 bekannt. Zwischen 1916 und 1920 erlebte die Stadt München einen drastischen Mangel an Münzgeld. Um sich zu behelfen, emittierten über 400 Geschäfte des täglichen Bedarfs, also Bäckereien, Metzgereien oder sonstige Einkaufsgeschäfte, Kleingeldscheine, die als Wechselgeld umliefen. Diese sogenannten „Bäckerpfennige“ trugen dazu bei, den täglichen Waren- und Einkaufsverkehr in der Stadt aufrecht zu erhalten.