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Pasing, Stadt: Kinderhilfsnotgeld über 25 Pfennig von 1921 Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:HVB-PAB-0000000000214466
  • Pasing, Stadt: Kinderhilfsnotgeld über 25 Pfennig von 1921
  • Erweiterte Beschreibung
    • Meindl München-Pasing (Drucker)
    • Stadt Pasing (Herausgeber)
    • Pasing
  • 20.5.1921
  • Höhe: 64 mm Breite: 83 mm / Material: Papier, Buchdruck
    • 25 Pfennig , 20.5.1921 Pasing, Stadt Stadt Pasing
    • Wappen
    • Mark
    • Inflation
    • Geldentwertung
    • Notgeld
    • Ersatzgeld
    • Notmünze
    • Geldersatzmarke
    • Geldschein / Notgeld
    • Papiergeld Bayerns
    • Notgeld in Bayern 1914-1923
  • HVB Stiftung Geldscheinsammlung
  • HVB Stiftung Geldscheinsammlung
    • HVB Stiftung Geldscheinsammlung - Inventarnummer: DE-BY-089-V1116h-2
  • http://hdl.handle.net/428894.vzg/d0e99289-c626-456f-bc90-21f42a7d9bf6
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.1116.h
  • 2018-10-26

Pasing, Stadt: Kinderhilfsnotgeld über 25 Pfennig von 1921

20.5.1921
  • Pasing

Beschreibung

Vorderseite: einfache Gestaltung

Rückseite: in der Mitte links der Tod, daneben Menschen und ein Engel, die das Wappen der Stadt Pasing anbeten: Ein Zinnenturm auf einer von einem Fluss umfluteten Insel

Die Stadt Pasing, die heute ein Stadtteil von München ist, gab 1918 Kriegsnotgeld zu 10, 25 und Pfennig sowie 1 und 2 Mark aus. Die Scheine zeigen Wappen, Stadtansichten sowie den Heiligen Georg beim Kampf mit dem Drachen. Hergestellt wurden die Scheine von der Druckerei Meindl in Pasing. Weitere Ausgaben erfolgten zwischen 1920 und 1921. Eine undatierte Kleingeldserie ist auf Karton gedruckt und einfach gestaltet. Bildreicher ist eine weitere Ausgabe von 1921, neben Wappen und Allegorien zeigt sie eine Ansicht des Schlosses und der Hofmark Pasing nach einem Kupferstich von Michael Wening (1645-1718) aus dem Jahr 1696. Speziell für Familien mit Kindern wurde 1921 das Kinderhilfsnotgeld ausgegeben. Es diente für die Versorgung der Familien mit Lebensmitteln. In den Motiven wird auf die wirtschaftliche Situation Bezug genommen. So sind eine Frau und ein Mädchen in Sturm und Regen zu sehen. Gleichzeitig wird auf den Scheinen auch Hoffnung verbreitet: Ein Kind schläft friedlich, im Hintergrund sind Sonne und Berge. Die Herstellung besorgte erneut die Druckerei Meindl, die auch eine weitere Ausgabe im Inflationsjahr 1923 druckte.