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Rothenburg ob der Tauber, Stadt: Notgeld über 75 Pfennig von 1921 Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:HVB-PAB-0000000000330794
  • Rothenburg ob der Tauber, Stadt: Notgeld über 75 Pfennig von 1921
  • Erweiterte Beschreibung
    • Stadt Rothenburg ob der Tauber (Herausgeber)
    • Rothenburg ob der Tauber
  • 24.6.1921
  • Höhe: 61 mm Breite: 90 mm / Material: Papier, Buchdruck, Wasserzeichen Hakenmäander
    • 75 Pfennig , 24.6.1921 Rothenburg ob der Tauber, Stadt Stadt Rothenburg ob der Tauber
    • Notgeld
    • Ersatzgeld
    • Notmünze
    • Geldersatzmarke
    • Mark
    • Inflation
    • Geldentwertung
    • Geldschein / Notgeld
    • Papiergeld Bayerns
    • Notgeld in Bayern 1914-1923
  • HVB Stiftung Geldscheinsammlung
  • HVB Stiftung Geldscheinsammlung
    • HVB Stiftung Geldscheinsammlung - Inventarnummer: DE-BY-91541-V1213h-3
  • http://hdl.handle.net/428894.vzg/5abc6cc1-bd75-4c37-bfde-3fe63aef424d
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Standardzitierwerk: Albert Pick: Das Papiergeld Bayerns - Staatspapiergeld, Banknoten und Notgeld - Geschichte und Katalog. Regenstauf 1989 Seite/Nr.: V.1213.h
  • 2018-11-17

Rothenburg ob der Tauber, Stadt: Notgeld über 75 Pfennig von 1921

24.6.1921
  • Rothenburg ob der Tauber

Beschreibung

Vorderseite: Aufschrift "Ein Hoch d. deutschen Schäferstand, ein Hoch d. ganzen deutschen Land"; in der Mitte Schäfer mit Schafherde vor der Silhouette der Stadt Rothenburg ob der Tauber

Rückseite: in der Mitte der historische Schäfertanz, links und rechts je ein Soldat

Die Stadt Rothenburg ob der Tauber in Mittelfranken gab mehrere Notgeldserien aus. Eine erste Ausgabe erfolgte 1918. Das Kriegsgeld zu 50 Pfennig greift in seinen Motiven den Ersten Weltkrieg auf. Zu sehen sind das Eiserne Kreuz und Soldaten sowie der Spruch: „Nur im Opfer reift das Glück“. 1921 gab die Stadt verschiedene Notgeldserien aus, die vermutlich nur für Sammler hergestellt wurden und nicht als Zahlungsmittel in Gebrauch waren. Das Notgeld zu 10, 50 und 75 Pfennig sowie 1 Mark greift jeweils in mehreren Ausgaben Aspekte der regionalen Geschichte und Kultur auf. So zeigen die drei Ausgaben zu 10 Pfennig je ein Stadtbild, die zusammengesetzt eine Gesamtansicht ergeben. Auf den Scheinen zu 50 Pfennig sind auf sechs Scheinen die Protagonisten des Festspiels „Der Meistertrunk“ zu sehen. Der Meistertrunk ist anerkanntes Immaterielles Kulturerbe. Eine weitere Ausgabe aus dem Jahr 1921 ist von dem Schafhof Fritz Merbach bekannt. Die Gutscheine zu 50 Pfennig greifen Motive des historischen Schäfertanzes auf. Seit 1517 verfügte die Rothenburger Gilde der Schäfer über das Privileg eines eigenen „städtischen Feiertags“. Diese Tradition wird bis heute an Ostern, Pfingsten und an den Reichsstadt-Festtagen auf dem historischen Marktplatz von Rothenburg fortgeführt.