Königreich Spanien, Banco de España: Banknote über 50 Pesetas von 1880

Giesecke+Devrient Stiftung Geldscheinsammlung

Beschreibung

Vorderseite: Links Porträt des spanischen Staatsmannes, Schriftstellers, Volkswirtschaftlers und Historikers Pedro Rodríguez de Campomanes (1723-1803)

Rückseite: In der Mitte Ornamentik und Wertangabe

Die Ursprünge der Banco de España reichen zurück bis ins Jahr 1782. König Karl III. von Spanien ordnete die Gründung einer Notenbank an, der Banco Nacional de San Carlos, die sich um die Einlösung des Staatspapiergeldes kümmern sollte. Sie wurde 1829 aufgelöst und ging in der Banco Español de San Fernando auf. Nach Fusion mit einer weiteren Notenbank erfolgte schließlich 1856 die Umbenennung in „Banco de España“. Die ersten Banknotenausgaben zwischen 1856 und 1878 sind kaum überliefert und damit sehr selten. Im Jahr 1880 emittierte die Banco de España eine Serie in den Wertstufen 50, 100, 500 und 1.000 Pesetas. Sie zeigt als Motiv berühmte Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Literatur.