Schottland, British Linen Bank: Banknote über 1 Pfund von 1933

Giesecke+Devrient Stiftung Geldscheinsammlung

Beschreibung

Vorderseite: Links eine weibliche Figur mit Helm und Schild, im Hintergrund ein Segelschiff, in der Mitte oben Wappen Großbritanniens mit zwei Löwen als Schildhalter, Ornamentik und Guillochen

Rückseite: In der Mitte eine weibliche Figur mit Helm und Schild, im Hintergrund ein Segelschiff, Ornamentik und Guillochen

Seit der Vereinigung der beiden Königreicher England und Schottland im Jahr 1707 ist Schottland ein autonomer Landesteil des Vereinigten Königreiches von Großbritannien. Kurz nach Gründung der Bank of England beschloss das schottische Parlament die Gründung einer eigenen Bank. Mit Gesetz wurde 1695 die Bank of Scotland errichtet. Eine erste Notenausgabe erfolgte noch im Gründungsjahr. Gegen den Protest der Bank of Scotland wurde 1727 ein zweites Institut, die Royal Bank of Scotland, gegründet. Im 18. und 19. Jahrhundert entstanden zahlreiche weitere private Notenbanken. Erst 1844 wurde die Errichtung neuer Notenbanken verboten. Im Laufe der Zeit reduzierte sich die Anzahl der Notenbanken in Schottland durch Fusion oder Ende der Geschäftstätigkeit. Heute geben noch drei Notenbanken in Schottland Banknoten aus: Bank of Scotland, Royal Bank of Scotland und Clydesdale Bank.