Portugal, Königliche Staatskasse: Anteilschein zu 10.000 Reis von 1799 Über das Objekt
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  • Portugal, Königliche Staatskasse: Anteilschein zu 10.000 Reis von 1799
  • Erweiterte Beschreibung
    • Königliche Staatskasse Portugal (Herausgeber)
    • Lissabon
  • 1799-01-01 - 1799-12-31
  • Höhe: 94 mm Breite: 150 mm / Material: Papier, Druck
    • 10.000 Reis, 1799 Königreich Portugal, Königliche Staatskasse Königliche Staatskasse Portugal
    • Wappen
    • Papiergeld
    • Geldschein
    • Seltene Geldscheine aus aller Welt
    • Papiergeld Europas
    • Frühe Papiergeldexperimente 14.-18. Jahrhundert
    • Papiergeld Portugals
  • HVB Stiftung Geldscheinsammlung
  • HVB Stiftung Geldscheinsammlung
    • HVB Stiftung Geldscheinsammlung - Inventarnummer: PRT-13
  • http://hdl.handle.net/428894.vzg/a896a93d-f9de-4f13-885f-b3d8d210a4f0
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Literatur zum Stück: Deutsche Bundesbank: Frühzeit des Papiergeldes. Beispiele aus der Geldscheinsammlung der Deutschen Bundesbank. Frankfurt am Main 1970; A. Pick, „Papiergeld-Lexikon“. Gietl, Regenstauf, 1992. Seite/Nr.: 280 f. - Literatur zum Typ: Rudolf Richter: Alte Geldscheine. Elsbethen 1983 - Standardzitierwerk: „Standard Catalog of World Paper Money : General Issues. Volume Two“. Krause Publications, Iola, WI, 1999. Seite/Nr.: P-13
  • 2020-01-09

Portugal, Königliche Staatskasse: Anteilschein zu 10.000 Reis von 1799

1799-01-01 - 1799-12-31
  • Lissabon

Beschreibung

Vorderseite: Aufschrift "Bei der königlichen Staatskasse sind dem Inhaber dieses Scheins nach Ablauf eines Jahres zehntausend Reis zuzüglich der Zinsen zu zahlen."; Oben links und rechts je drei verzierte ovale Rahmen mit Allegorien, dazwischen Trockenstempel mit Wappen Portugals: Im Rand sieben Kastelle, im Feld fünf Schilde (quina)

Rückseite: Stempel mit dem portugiesischem Wappen, handschriftliche Vermerke und Unterschriften

Das erste Papiergeld in Portugal wurde ab 1797 ausgegeben. Die Königliche Staatskasse emittierte verzinsliche Anteilscheine zwischen 1.200 und 20.000 Reis. Im Zuge des Orangen-Kriegs 1801 gegen Spanien und Frankreich und der Kriege der Napoleonischen Ära stieg der Geldbedarf. Immer mehr Papiergeld wurde in Umlauf gegeben, was zum Wertverlust der Scheine führte. Beim Streit um die Thronfolge 1826 zwischen den königlichen Brüdern Pedro IV. und Miquel I. wurde das Papiergeld von 1798, 1799 und 1805 erneut verwendet. Beide ließen auf den Scheinen Stempel mit ihren Namen setzen und machten sie so im jeweiligen Machtbereich umlauffähig.