Schweiz, Luzerner Kantonalbank: Banknote über 100 Franken von 1902

Giesecke+Devrient Stiftung Geldscheinsammlung

Beschreibung

Vorderseite: links die Helvetia, die Nationalallegorie der Schweiz, gelehnt an ein Schild mit Wappen der Schweiz, rechts eine Putte

Rückseite: links und rechts in Medaillon je ein Hermeskopf

Die ersten Banknoten in der Schweiz wurden 1826 von der Deposita-Cassa der Stadt Bern herausgegeben. Weitere Notenbanken folgten, im Jahr 1870 gab es schließlich über 28 Institute, die Banknoten emittierten. Zur Vereinheitlichung des Geldwesens wurde 1881 beschlossen, dass alle Noten ein gleiches Erscheinungsbild haben sollten. Lediglich der Bankname und die Unterschriften waren unterschiedlich. Schließlich wurde mit der Gründung der Schweizerischen Nationalbank per Gesetz von 1905 das Notenbankwesen vereinheitlicht. Sie ist bis heute die zentrale Notenbank der Schweiz und damit für die Ausgabe der Banknoten verantwortlich.