Fritz Koenig: Kugelkaryatide V, N.Y. Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:KOE-OBJ-0000000000000007
  • Kugelkaryatide V, N.Y.
  • Erweiterte Beschreibung
    • Fritz Koenig
    • Ganslberg/Landshut
  • 1968
  • H 60 cm DM 45 cm / Material: Bronze
    • Plastik
    • Bildhauer
    • Karyatide
    • Modell
    • World Trade Center (New York)
    • Fritz Koenig (1924-2017)
  • KOENIGmuseum
  • KOENIGmuseum
    • Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung
    • KOENIGmuseum - Inventarnummer: inv_107
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • wvsk_414 in: Dietrich Clarenbach, Fritz Koenig. Skulpturen. Werkverzeichnis, mit einer Einführung von Peter Anselm Riedl, München 2003. - Dietrich Clarenbach, Bildbiografie. Sonderdruck aus: Fritz Koenig, Skulptur und Zeichnung, Katalog zur Ausstellung in der Neuen Pinakothek München 1988 und in der Akademie der Künste Berlin 1989, hrsg. von Peter-Klaus Schuster, München 1988. Durchgesehen und für die Jahre 1989 bis 1998 ergänzt, Landshut 1998, S.13 f.- Fotonachweis: Clemens Mayer/Regensburg für KOENIGmuseum.
  • 08.04.2019

Kugelkaryatide V, N.Y.

1968
  • Fritz Koenig
  • Ganslberg/Landshut

Beschreibung

Auf Vermittlung seines New Yorker Galeristen George Staempfli erhielt Fritz Koenig 1967 den Auftrag, für die Plaza vor dem World Trade Center in New York eine Brunnenanlage zu entwerfen. Dieses Modell ist die im Maßstab 1:12 erstellte, endgültige Fassung der beweglichen Brunnenplastik, die auf einem Brunnentisch aus schwarzem Porphyr zur Aufstellung kam. Die formale Ausgestaltung der Arbeit leitet sich zum einen aus der stringenten Weiterentwicklung der Werkreihe der Karyatidenfiguren her, die Koenig seit Mitte der 1960er Jahre zunehmend beschäftigten. Zum anderen finden sich in ihr aber auch Formelemente und Strukturen, die Koenig der Werkgruppe der Votive, und hier speziell der Augenvotive, entlehnt hat. Inhaltliche wie formale Parallelen ergeben sich auch zu motivisch um die Karyatidenfigur kreisenden Arbeiten von Auguste Rodin, dessen Traditionslinie Koenig sich verpflichtet sah.

Stephanie Gilles M.A.

CC BY-NC-SA 4.0