Noël, Alphonse Léon: The Queen and Prince, The Prince of Wales, Prince Alfred, the Princess Royal, Princess Alice & Princess Helena. January 1847 (Königin Victoria mit Prinz Albert und ihren Kindern) Über das Objekt
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  • The Queen and Prince, The Prince of Wales, Prince Alfred, the Princess Royal, Princess Alice & Princess Helena. January 1847 (Königin Victoria mit Prinz Albert und ihren Kindern)
  • Erweiterte Beschreibung
    • Noël, Alphonse Léon
    • Winterhalter, Franz Xaver
    • Lemercier & Cie (Paris)
    • Paris
  • 1848
  • Blattgröße: 81,4 x 98,5 cm – Bildmaß: 63,8 x 81,6 cm
    • Deutsch
    • Alfred I., Sachsen-Coburg-Gotha, Herzog
    • Eduard VII., Großbritannien, König
    • Viktoria, Großbritannien, Königin
    • Albert, Sachsen-Coburg-Gotha, Prinz
    • Alice, Hessen-Darmstadt, Großherzogin
    • Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und die internationalen dynastischen Verbindungen des Coburger Herzogshauses
    • Prinzgemahl Albert – seine Familie und sein Wirken
  • Kunstsammlungen der Veste Coburg
  • Kunstsammlungen der Veste Coburg
    • Kunstsammlungen der Veste Coburg - Inventarnummer: X,431,19a
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Lithografie

The Queen and Prince, The Prince of Wales, Prince Alfred, the Princess Royal, Princess Alice & Princess Helena. January 1847 (Königin Victoria mit Prinz Albert und ihren Kindern)

1848
  • Noël, Alphonse Léon
  • Paris

Beschreibung

Kunst am viktorianischen Hof war Ausdruck privater Erinnerungskultur und zugleich Bildpropaganda für die Monarchie. Hinter diesem Konzept stand vor allem Prinz Albert, der die britische Monarchie wieder zu Ansehen gebracht hatte. Seine rasch wachsende Familie bot Anlass für viele Einzel- und Gruppenportraits, die zum Teil öffentlich ausgestellt und über Stichwerke verbreitet wurden. Sie sollten dem Volk das positive Bild einer „bürgerlichen“ Königsfamilie vermitteln. In Franz Xaver Winterhalter fand Prinz Albert den geeigneten Maler für seine Ideen. Hier inszeniert er die Royal Family auf prächtiger Bühne und lässt sie in festlicher Kleidung auftreten. Die Beziehungen der Personen lotet er untereinander so aus, als ob man eine alltägliche Familiensituation vor sich hätte: Der Erstgeborene Bertie, von Mutters Arm umfangen, blickt bewundernd zu seinem Vater auf, der eher ein Auge auf den kleinen Affie hat. Als Dreijähriger muss er wie damals üblich noch ein Kleidchen tragen. Er droht jeden Moment über die Teppichkante zu stolpern und drängt nach vorne zu seinen Schwestern. Dort kümmern sich Victoria und Alice um das Baby Helena, das neugierig den Betrachter fixiert. Bevor das Gemälde an seinen Bestimmungsort Osborne House gelangte, wurde es in London ausgestellt und von über 100.000 Besuchern besichtigt. Noch während der Ausstellung lag eine Liste zum Erwerb eines Nachstichs aus. Dies war die beste Werbung für das britische Königshaus!

Claudia Däubler-Hauschke

RR-F