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Johann der Beständige, Kurfürst von Sachsen (13.06.1468-16.08.1532): Notizbuch des Kurfürsten Johann des Beständigen von Sachsen, eigenhändige Predigtnachschrift auf 8 Ahornholztäfelchen Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:KVC-LUT-0000000000043008
  • Notizbuch des Kurfürsten Johann des Beständigen von Sachsen, eigenhändige Predigtnachschrift auf 8 Ahornholztäfelchen
  • Erweiterte Beschreibung
    • Johann der Beständige, Kurfürst von Sachsen (13.06.1468-16.08.1532)
    • Johannes Voit (-1559)
  • um 1525
  • Objektmaß: 11,3 x 8,1 x 0,2 cm (Seite), Objektmaß: 11,3 x 8,1 x 2 mm (Buch) – Material: Stift auf Holz in "Tachygraphie", 8 Ahornholztäfelchen zwischen dunkel gebeizten Deckeln mit Metallschließe
    • Autographen
    • Johann der Beständige von Sachsen
    • Die „Luther-Veste“. Martin Luther und die Reformation auf der Veste Coburg und in ihren Kunstsammlungen
    • Martin Luther und seine Zeitgenossen in Bildnissen und Schriftzeugnissen
  • Kunstsammlungen der Veste Coburg
  • Kunstsammlungen der Veste Coburg
    • Kunstsammlungen der Veste Coburg - Inventarnummer: A.I,212,(1),3
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • 2017-08-03

Notizbuch des Kurfürsten Johann des Beständigen von Sachsen, eigenhändige Predigtnachschrift auf 8 Ahornholztäfelchen

um 1525
  • Johann der Beständige, Kurfürst von Sachsen (13.06.1468-16.08.1532)
  • Johannes Voit (-1559)

Beschreibung

Das Notizbuch besteht aus Täfelchen aus Ahornholz mit einer eigenhändigen Predigtmitschrift von Kurfürst Johann dem I. von Sachsen, dem Beständigen. Die Predigt handelt über den ersten Brief von Timotheus (1 Tim 4, 1-10). Die Schrift ist als Handschrift Johanns verbürgt, auch wenn sich der Duktus wegen der Schnellschrift und vieler Abkürzungen nur schwer erkennen lässt. Johann I., der nach dem Tod seines Bruders Friedrich III. (1463-1525), des Weisen, Kurfürst wurde, war ein unerschütterlicher Unterstützer der Reformation. Bei seinem Tode 1532 soll Luther gesagt haben: „Mit Kurfürst Friedrich ist die Weisheit, mit Kurfürst Johann aber die Frömmigkeit gestorben.“ Luther predigte 1525 viermal über den Timotheusbrief, ohne aber bis zur Textstelle 1,4 zu gelangen, so dass nicht sicher ist, ob es wirklich eine Predigt Luthers war, die Johann mitschrieb. In Frage käme stattdessen vielleicht Johannes Voit (gest. 1559 oder 1562), ein Franziskaner aus Weimar, der nach dem Verlassen seines Klosters einige Zeit Hofprediger Johanns I. war, bevor er eine evangelische Pfarrstelle antrat. Das Buch kam 1881 als Geschenk von Vicky (1840-1901), der ältesten Tochter von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und Königin Victoria, in die Coburger Autographensammlung.

Klaus Weschenfelder

RR-F