Lafreri-Atlas der Studienbibliothek Dillingen X,122 Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:SBD-HSS-00000BSB00107472
  • Lafreri-Atlas der Studienbibliothek Dillingen X,122
  • Erweiterte Beschreibung
  • [1565-1570]
  • 102 gezählte Blätter : Kupferstiche
    • Latein
    • [Lafreri-Atlas der Studienbibliothek Dillingen X,122]
    • Atlas
  • Studienbibliothek Dillingen
  • Studienbibliothek Dillingen
    • Studienbibliothek Dillingen - Signatur: X 122
    • Uniform Resource Name - Identifikator: urn:nbn:de:bvb:12-bsb00107472-2
    • B3Kat-Identifikator - Identifikator: BV043691196
  • http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00107472-2
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Literatur bei Ruge, Walther: Älteres kartographisches Material in dt. Bibliotheken. 4. Bericht (1911) in: Nachrichten der Kgl. Ges. der Wiss. zu Göttingen, Phil.-Hist. Klasse 1911, S. 132-152 = Nr. 89
  • 2017-12-20

Lafreri-Atlas der Studienbibliothek Dillingen X,122

[1565-1570]

Beschreibung

Die Studienbibliothek Dillingen besitzt zwei sog. "Lafreri-Atlanten". So wird eine in Buchform gebundene Zusammenstellung von Karten, die von verschiedenen Stechern im 16. Jahrhundert in Italien hergestellt worden sind, bezeichnet. Namensgeber ist Antonio Lafreri (1522-1577), ein bedeutender Drucker, Verleger und Kartenhändler in Rom, der erstmals Karten, die auf ein einheitliches Format gebracht worden waren, zusammenbinden ließ. Die Atlanten wurden, wohl nach Wünschen des jeweiligen Auftraggebers, individuell zusammengestellt. Weltweit sind ca. 70 solcher Atlanten bekannt. 4 davon sind in Bayern (Bayerische Staatsbibliothek München, Studienbibliothek Dillingen (2), Benediktinerabtei Metten) beheimatet. Dieser Band enthält 105 Karten, allesamt Kupferstiche von den bekanntesten Kupferstechern Italiens des 16. Jahrhunderts, 11 sind Antonio Lafreri zugeordnet. Die Datierungen erstrecken sich auf die Jahre 1538 bis 1566. Strukturell ist bis Nr. 79,2 die geläufige Einteilung (Weltkarten, Europa, Afrika, Asien und Neue Welt) erkennbar, wobei Afrika und Asien nur sehr spärlich vertreten sind. Im Mittelpunkt steht der Mittelmeerraum. Der Band trägt auf dem Vorderdeckel das Supralibros des Augsburger Bischofs Clemens Wenzeslaus von Sachsen (1768-1812), auf dem Rückendeckel das Supralibros der Universität Dillingen. Ob der Band im Zuge der Säkularisation mit der Bischöflichen Hofbibliothek Augsburg nach Dillingen gekommen ist, ist unsicher. // Datum: 2016

CC0