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Pfennig Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:SMM-OBJ-0000000000168988
  • Pfennig Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut
  • Erweiterte Beschreibung
    • Ludwig <IX., Bayern, Herzog>; Münzherr
    • Landshut
  • 1450-01-01 - 1458-12-31
  • Durchmesser: 15,5 mm Gewicht: 0,58 g Stempelstellung: 1 h / Material: Silber, Prägung
    • Vierschlagpfennig, 1450 - 1458 Herzogtum Bayern Ludwig <IX., Bayern, Herzog>
    • Pfennig
    • Denar <Mittelalter>
    • Silberpfennig
    • Münze
    • Große Geschichte im kleinen Format
    • Münzen des bayerischen Mittelalters
  • Staatliche Münzsammlung München
  • Staatliche Münzsammlung München
    • Staatliche Münzsammlung München - Inventarnummer: 6-02948
  • http://hdl.handle.net/428894.vzg/815d1cd0-0a63-4061-8ad6-7503cb1f5494
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Standardzitierwerk: H. Emmerig, „Bayerns Münzgeschichte im 15. Jahrhundert : Münzpolitik und Münzprägung der bayerischen Herzogtümer und ihrer Nachbarn von 1390 bis 1470. Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte ; 150“. Beck, München, 2007. Seite/Nr.: BL-14.5
  • 2018-04-10

Pfennig Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut

1450-01-01 - 1458-12-31
  • Landshut

Beschreibung

Vorderseite: Der Buchstabe L zwischen zwei fünfblättrigen Rosetten mit erhabenem Mittelpunkt.

Rückseite: Landshuter Helm mit Kinnriemen in Kordelkreis.

Nach dem Tod Herzog Heinrichs XVI. 1450 trat dessen Sohn Ludwig IX., genannt "der Reiche", die Herrschaft im Herzogtum Bayern-Landshut an. Sein Beiname resultierte aus dem Besitz und der Ausbeutung mehrerer Bergwerke im Alpenraum. Zwischen 1456 und 1463 war Ludwig immer wieder in kriegerische Außeinandersetzungen verstrickt. Die letzten vier Jahre dieser Konflikte werden auch Bayerischer Krieg genannt. Nach dem Friedensschluss 1463 waren jedoch kaum Erfolge der riskanten Politik Ludwigs festzustellen. Im Gegensatz dazu sollte seine Gründung einer Universität in Ingolstadt 1472 ein Erfolg werden. Aus dieser ersten bayerischen Universität sollte später die heutige Ludwig-Maximilians-Universität in München hervorgehen. Bei dem vorliegenden Stück handelt es sich um einen Vierschlagpfennig aus Landshut. Die Bezeichnung als Vierschlagpfennig resultiert aus der speziellen Vorbereitung des Münzrohlings. Vor dem Prägen wurde der viereckige Schrötling mit vier Hammerschlägen in eine etwas rundere Form gebracht, wodurch auf einer Seite der Münze ein erhabenes Viereck zurückblieb. Dies trug stark zur oft schlechten Erkennbarkeit des Münzbilds einer oder beider Seiten bei.