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Scheufel, Joseph Ignaz; Medailleur: Silberne Preismedaille Kurfürst Karl Theodors von Bayern für die Hebammenkunst von 1778 Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:SMM-OBJ-0000000000181278
  • Silberne Preismedaille Kurfürst Karl Theodors von Bayern für die Hebammenkunst von 1778
  • Erweiterte Beschreibung
    • Scheufel, Joseph Ignaz; Medailleur
    • Straub, Heinrich; Medailleur
    • Karl Theodor <Pfalz, Kurfürst>; Münzherr
    • Bayern
    • München
  • 1778-01-01 - 1778-12-31
  • Durchmesser: 62,0 mm Gewicht: 116,75 g Stempelstellung: 12 h / Material: Silber, Prägung
    • Medaille, 1778 Herzogtum Bayern Karl Theodor <Pfalz, Kurfürst>
    • Medaille
    • Große Geschichte im kleinen Format
    • Münzen der bayerischen Neuzeit
  • Staatliche Münzsammlung München
  • Staatliche Münzsammlung München
    • Staatliche Münzsammlung München - Inventarnummer: 6-02676
  • http://hdl.handle.net/428894.vzg/34697ae3-c848-47a5-8401-8c00c9718cbe
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Standardzitierwerk: J. P. Beierlein, „Die Medaillen und Münzen des Gesammthauses Wittelsbach“. Straub, München, 1897. Seite/Nr.: 2269
  • 2018-04-10

Silberne Preismedaille Kurfürst Karl Theodors von Bayern für die Hebammenkunst von 1778

1778-01-01 - 1778-12-31
  • Scheufel, Joseph Ignaz; Medailleur
  • Straub, Heinrich; Medailleur
  • Bayern
  • München

Beschreibung

Vorderseite: Aufschrift "CAROLVS THEODORVS D G COM P R BOIAR DVX ELECT 1778"; Geharnischtes Brustbild nach rechts, mit Hermelinumschlag, Vließ und Ordensband, darunter Signatur. Außen Schriftkreis.

Rückseite: Aufschrift "I PRAEM. EX ARTE OBSTETRICIA"; Zwischen zwei Füllhörnern fünfzeilige Schrift, darunter Signatur.

Karl Theodor war Herzog von Pfalz-Sulzbach und Kurfürst bei Rhein. Nach dem kinderlosen Tod seines entfernten Verwandten Maximilian III. Joseph von Bayern er ihm als Herzog und Kurfürst von Bayern 1777 nach. Seine Regierungszeit ist von der Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Bildung, sowie der allgemeinen Wohlfahrt geprägt. Allerdings starb auch Karl Theodor kinderlos, so dass ihm Maximilian IV. Joseph aus der Wittelsbacher Linie Pfalz-Zweibrücken 1799 nachfolgte. Diese Preismedaille ist für besondere Leistungen in der Hebammenkunst ausgegeben worden. Möglicherweise hängt die Stiftung dieses Preises auch mit dem frühen Tod des einzigen Sohnes Karl Theodors zusammen. Dieser war 1761 einen Tag nach der Geburt verstorben.