Schwarz, Hans; Medailleur: Medaille auf Hans Burgkmair den Älteren von Hans Schwarz Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/bav:SMM-OBJ-0000000000193901
  • Medaille auf Hans Burgkmair den Älteren von Hans Schwarz
  • Erweiterte Beschreibung
    • Schwarz, Hans; Medailleur
    • Burgkmair, Hans; Auftraggeber
    • Augsburg
  • 1518-01-01 - 1518-12-31
  • Durchmesser: 68,3 mm Gewicht: 135,25 g / Material: Blei, Guss
    • Medaille, 1518
    • Maler
    • Renaissance
    • Burgkmair, Hans
    • Medaillen der Renaissance
  • Staatliche Münzsammlung München
  • Staatliche Münzsammlung München
    • Staatliche Münzsammlung München - Inventarnummer: 11-0022
  • http://hdl.handle.net/428894.vzg/34aeb900-c0e3-45c0-a526-fb6475683864
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Standardzitierwerk: „1929-1934. Die deutschen Schaumünzen des 16. Jahrhunderts ; 1,1,1“. Bruckmann, München, 1929. Seite/Nr.: H.127 - Literatur zum Stück: „Wettstreit in Erz : Porträtmedaillen der deutschen Renaissance“. Deutscher Kunstverlag, Berlin, 2013. Seite/Nr.: 61
  • 2018-04-10

Medaille auf Hans Burgkmair den Älteren von Hans Schwarz

1518-01-01 - 1518-12-31
  • Schwarz, Hans; Medailleur
  • Augsburg

Beschreibung

Vorderseite: Aufschrift "S CAES MAIESTAT A PICTVRIS IOANN BVRGKMAIR AVGVSTANI Innen: ANNO M D XVIII AETATIS - SVE XLIIII"; Brustbild mit Kopfbedeckung nach links, im Feld Schrift. Außen Schriftkreis.

Der in Nürnberg tätige Medailleur Hans Schwarz gehörte zu den bedeutendsten deutschsprachigen Medailleuren der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Diese einseitige Bleimedaille wurde zu Ehren des Malers Hans Burgkmair 1518 gefertigt und dürfte im Kontext einer kaiserlichen Gunsterweisung stehen, da Kaiser Maximilian I. dem Hans Burgkmair nur zwei Jahre vorher, als Anerkennung seiner künstlerischen Leistungen, ein eigenes Wappen zuerkannt hatte. Damit wurde Burgkmair auch innerhalb des engen Kreises der Hofmaler nochmals deutlich hervorgehoben. Die Medaille hat mit 68 mm eine stattliche Größe und wirkt durch den gedrehten Rand noch eindrucksvoller und plastischer. Bei der Wahl der Darstellungsvariante entschied man sich für ein Brustbild nach links, wie es schon von antiken Kaisern verwendet wurde, wobei Burgkmair ein Haarnetz trägt. Diese Mode könnte er von früheren Darstellungen des Humanisten Peutinger oder des Jakob Fugger übernommen haben. Durch solche Angleichungen sollte auch der eigene Rang oder zumindest der eigene Anspruch dokumentiert werden.