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Hagenauer, Friedrich; Medailleur: Medaille von Friedrich Hagenauer auf Augustin Lösch Über das Objekt
  • https://bavarikon.de/object/SMM-OBJ-0000000000194191
  • Medaille von Friedrich Hagenauer auf Augustin Lösch
  • Erweiterte Beschreibung
    • Hagenauer, Friedrich; Medailleur
    • Lösch, Augustin; Auftraggeber
  • 1526-01-01 - 1526-12-31
  • Durchmesser: 68,3 mm Gewicht: 143,36 g – Material: Blei, Guss
    • Medaille, 1526
    • Renaissance
    • Medaille
    • Lösch, Augustin
    • Große Geschichte im kleinen Format
    • Medaillen der Renaissance
  • Staatliche Münzsammlung München
  • Staatliche Münzsammlung München
    • Staatliche Münzsammlung München - Inventarnummer: 11-0164
  • http://hdl.handle.net/428894.vzg/0cb6706b-39a7-4d7b-815d-fd1186a07668
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Standardzitierwerk: „1929-1934. Die deutschen Schaumünzen des 16. Jahrhunderts ; 1,1,1“. Bruckmann, München, 1929. Seite/Nr.: H.457. - Literatur zum Stück: „Wettstreit in Erz : Porträtmedaillen der deutschen Renaissance“. Deutscher Kunstverlag, Berlin, 2013. Seite/Nr.: 106
  • 2017-07-28

Medaille von Friedrich Hagenauer auf Augustin Lösch

1526-01-01 - 1526-12-31
  • Hagenauer, Friedrich; Medailleur

Beschreibung

Vorderseite: Aufschrift "EFFIGIES AVGVSTINI LESCH DE HILKERS I V DOC BAIO DVCVM CANCELLA. Im Feld: M D - XXVI"; Brustbild mit Kopfbedeckung nach rechts, im Feld Jahreszahl. Außen doppelter Linienkreis, dazwischen Schriftkreis.

Augustin Lösch gehörte als Kanzler Herzog Wilhelms IV. von Bayern zum engsten Beraterkreis des Herzogs und damit zu den hochgestellten Persönlichkeiten am bayerischen Hof. In dieser Stellung konnte er auch dem Medailleur Hagenauer, der in München noch am Anfang seiner Karriere stand, den Auftrag für die Anfertigung einer Portraitmedaille geben. Interessant ist hierbei die Benennung Augustins Lösch nach dem Schloss Hilkertshausen im heutigen Hilgertshausen. Dieses hatte der Kanzler 1518 erworben und seinen Namen dementsprechend angepasst. Deswegen erscheint auf dieser Medaille auch die Namensform "DE HILKERS" in der Umschrift. Im Gegensatz zu vielen anderen Medaillen dieser Zeit ist dieses Stück auch eindeutig datiert und stammt aus dem Jahr 1526. Zur Herstellungstechnik ist anzumerken, dass wohl zunächst das fertige Portaitmodell Portraitmodell in die Form gedrückt wurde. Danach wurden die Buchstaben mit Punzen in die noch weiche Form eingedrückt, so dass im Guss eine erhabene Umschrift auf der Medaille abgebildet wurde. Allerdings beherrschte Hagenauer dieses Verfahren wohl in vortrefflicher Weise.