Wallfahrtsmedaille auf das 500-jährige Jubiläum des Heilig-Geist-Spitals in Wasserburg am Inn Über das Objekt
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  • Wallfahrtsmedaille auf das 500-jährige Jubiläum des Heilig-Geist-Spitals in Wasserburg am Inn
  • Erweiterte Beschreibung
    • Wasserburg
  • 1841-01-01 - 1841-12-31
  • Höhe: 33,9 mm Breite: 27,5 mm Gewicht: 8,15 g Stempelstellung: 12 h / Material: Kupfer-Nickel-Zink (Neusilber), Prägung
    • Pilgermedaille / Wallfahrtsmedaille, 1841
    • Heiliger Geist
    • Paraklet
    • Gottesgeist
    • Gottes Geist
    • Göttlicher Geist
    • Geist Gottes
    • Heiliger Geist
    • Heilig-Geist-Taube
    • Spitalkirche
    • Hospital
    • Xenodochium
    • Spital
    • Wallfahrtsmedaille
    • Wallfahrt / Medaille
    • Pilgermedaille
    • Wallfahrt
    • Wallfahrten
    • Wallfahrtsort
    • Pilgerreise
    • Pilgerfahrt
    • Medaille
    • Große Geschichte im kleinen Format
    • Bayerische Wallfahrtsmedaillen aus 6 Jahrhunderten
  • Staatliche Münzsammlung München
  • Staatliche Münzsammlung München
    • Staatliche Münzsammlung München - Inventarnummer: 12-1493
  • http://hdl.handle.net/428894.vzg/1af2f8c8-fd93-4aaa-aec8-8957c61083bd
  • Metadaten-Lizenz: CC0
  • Standardzitierwerk: J. P. Beierlein, „Münzen bayerischer Klöster, Kirchen, Wallfahrtsorte und anderer geistlicher Institute : zweite Lieferung“. Sonderdr, 1867. Seite/Nr.: 92
  • 2018-08-20

Wallfahrtsmedaille auf das 500-jährige Jubiläum des Heilig-Geist-Spitals in Wasserburg am Inn

1841-01-01 - 1841-12-31
  • Wasserburg

Beschreibung

Vorderseite: Aufschrift "H. GEIST SPITAL KIRCHE Z: WASSERB:"; Ansicht der Kirche samt den Nebengebäuden. Außen Schrift.

Rückseite: Aufschrift "ZUM ANDENKEN D. 500 JÄHR: JUBILEUMS D. 6. SEPT:"; Der Heilige Geist in Strahlen schwebend, darunter die Jahreszahl 1841. Außen Schrift.

Die Wallfahrtsmedaillen zeichnen sich durch eine große Vielfalt in Form und Material aus. Dabei wandelten sich die Darstellungsarten und äußeren Formen im Laufe der Zeit deutlich. Aus den relativ einfachen Pilgerzeichen des Mittelalters gingen die aufwändig gestalteten Wallfahrtsmedaillen der Frühen Neuzeit hervor. Im Zuge der Gegenreformation nahm nicht nur die Zahl der Wallfahrtsorte stark zu, sondern auch die Typenvielfalt der Wallfahrtsmedaillen. Erworben wurden die Stücke von den Gläubigen zumeist am jeweiligen Pilgerort, waren aber keine bloßen Souvenirs, sondern Zeichen gelebter Volksfrömmigkeit. Sei es als Anhänger, als Bestandteil des Rosenkranzes oder eingenäht in die Kleidung: Schutz und Segen sollen die religiösen Medaillen auch noch in modernen Zeiten gewährleisten. Mit dem 19. Jahrhundert und einer zunehmenden Industrialisierung der Produktion entwickelten sich jedoch die Wallfahrtsmedaillen schließlich zu regelrechten Massenobjekten.